Natürlicher Abbau und Rückhalt von Schadstoffen (Natural Attenuation) – Konzept, Kriterien, Grenzen – Prinzip Hoffnung oder planbare Alternative in der Altlastensanierung ?

Bei der Diskussion um „Monitored Natural Attenuation“ geht es im wesentlichen um die Frage , wie weit wir bei einem Grundwasserschaden den Natürlichen Rückhalt und Abbau von Schadstoffen (NRA) in die Sanierungsplanung einbeziehen können, um im günstigsten Fall auf weitergehende Eingriffe außer einer sorgfältigen Beobachtung verzichten zu können.

Wenn man die Frage stellt, ob wir mit Monitored Natural Attenuation am Beginn einer neuen Betrachtungsweise in der Altlastensanierung stehen, müssen wir uns zunächst Rechenschaft darüber ablegen, welches denn im Bezug auf den natürlichen Abbau und Rückhalt die Charakteristika der bisherigen Betrachtungsweise seien. Dazu will ich zunächst auf zwei historische Entwicklungslinien in unserer Arbeit eingehen. Erst anschließend sollen Definitions- und Einordnungsfragen besprochen werden. Schließlich wird auf Konzepte für die sinnvolle Aufeinanderfolge der Planungsschritte, und auf ein Methodenpaket für alle Planungsschritte zum Erkennen, Beobachten und Bilanzieren der natürlichen Rückhalt- und Abbauvorgänge und die zugehörigen Arbeitsinstrumente eingegangen.



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: 3. Karlsruher Altlastenseminar - 2002 (Juni 2002)
Seiten: 11
Preis inkl. MwSt.: € 5,50
Autor: Dr. Reinhard Wienberg

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