Lösungsansätze zur Reduzierung von Verockerung in Deckwerksfiltern

Verockerungsprozesse oder biogeochemische Prozesse, die zur Bildung von eisen- und manganhaltigen Ablagerungen in geotextilen Filtern in technischen Deckwerken führen können, verursachten lokale Schäden an den Deckschichten der Ästuare von Ems und Weser. Die RWTH Aachen und die FH Münster haben experimentelle und In-Situ-Untersuchungen durchgeführt, um relevante Parameter und Grenzwerte für die Verockerung zu definieren. Das neu gewonnene Prozessverständnis ist entscheidend für die Dimensionierung der Filter und deren langfristige Funktionalität.



In den letzten Jahrzehnten sind vereinzelt schwere Schäden an geotextilen Filtern in Deckwerken tidebeeinflusster Wasserstraßen durch eisen- und manganhaltige Verockerungsprodukte aufgetreten. Diese lagerten sich in der Filterstruktur an, was zu einer erheblichen Verringerung des Porenraums und der Durchlässigkeit führte. Die Ergebnisse der an der RWTH Aachen und der FH Münster durchgeführten Studien verdeutlichen die Notwendigkeit, physikochemische und biologische Prozesse bei der Planung geotextiler und mineralischer Filter zu berücksichtigen, um deren langfristige Funktionsfähigkeit und Langlebigkeit zu gewährleisten.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft Heft 09 (September 2025)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr.-Ing. Lukas Tophoff

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