Cyanobakterienentwicklung in der Ostsee

Die geringen Stickstoff:Phosphor (N : P)-Verhältnisse in der zentralen Ostsee begünstigen mit Einsetzen der N-Limitation die Entwicklung N2-fixierender Cyanobakterien (Nodularia, Aphanizomenon). Sie bilden regelmäßig im Sommer mehr oder weniger starke Blüten, die in ihrer Intensität aber zuzunehmen scheinen.

Alljährlich wiederholt sich dasselbe Phänomen in der Ostsee: eine Massenentwicklung („Blüte") von Cyanobakterien . Diese Blüten werden von zwei Arten dominiert: Nodularia spumigena und Aphanizomenon sp. Erstere ist toxisch, letztere kann Toxine bilden, ist in der Ostsee aber noch nicht in ihrer toxischen Form nachgewiesen worden. Eine Zusammenstellung von Vergiftungsfällen aufgrund von Nodularia-Blüten, die zum Tod von Enten, Hunden und Rindern geführt haben, wird von Wasmund gegeben.



Copyright: © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Quelle: GWF 07-08 / 2007 (Juli 2007)
Seiten: 5
Preis: € 4,00
Autor: Norbert Wasmund

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