Mit elektronischer Handschrift - Das Ende des Papierkriegs im Abfallnachweisverfahren

Am 01. April 2010 wird es ernst: Ab diesem Stichtag wird das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) verbindlich. Abfallerzeuger, -beförderer und -entsorger müssen dann die gesamte Kommunikation rund um die Entsorgung gefährlicher Abfälle elektronisch abwickeln. Die Beteiligten sollten sich rechtzeitig darauf vorbereiten. Dazu gehört auch, sich mit der qualifizierten elektronischen Signatur vertraut zu machen.

(22.03.2009) Dem Papierkrieg im bisherigen Abfallnachweisverfahren dürfte wohl niemand eine Träne nachweinen: Da gibt es massenhaft Formblätter und verschiedenenfarbige Durchschläge von Begleitscheinen, die fein säuberlich eingereicht oder abgeheftet werden müssen. So produziert das Abfallnachweisverfahren seine ganz eigenen Papierberge. Doch diese Zeiten sind bald vorbei. In  Zukunft muss sämtlicher Schriftverkehr rund um die Entsorgung gefährlicher Abfälle elektronisch erledigt werden – das schreibt die novellierte Nachweisverordnung vor. Die Bearbeitung wird damit enorm erleichtert, Medienbrüche werden vermieden. Um das Verfahren rechtlich abzusichern, muss man mit einer qualifizierten elektronischen Signatur unterschreiben...
Unternehmen, Behörden + Verbände: DE-CODA GmbH
Autorenhinweis: Annette Floren, DE-CODA



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2009 (März 2009)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Annette Floren

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