Staub aufgewirbelt - Die Asbest- und Dioxinentsorgung in Hockenheim ist weitgehend abgeschlossen

Die stillgelegte und längst insolvente Asbest-Verwertungsanlage bei Hockenheim südlich von Mannheim ist nun weitgehend von Asbest und Dioxinen befreit. Eine unrühmliche Geschichte nähert sich ihrem Ende.

(25.09.2009) Das ENTSORGA-Magazin hat das Thema schon mehrfach aufgegriffen – im Mai 2008 und im März 2009 hatten wir über den Skandal einer dubiosen Asbest-Entsorgungsanlage ausführlich berichtet.
Asbestzementplatten sollte in einer notdürftig umgebauten Tonbrennerei „getempert“ werden – ein äußerst energieintensives Verfahren, das in Hockenheim wohl nie richtig funktionierte. Der Betreiber kam vermutlich infolge völlig unterschätzter Energiepreise oder falscher Einschätzung der Marktsituation für getempertes Material ins Schleudern, häufte Tausende von Tonnen zerstückelter und teilweise ganzer Asbest-Zementplatten in Ballen und zerschlissenen Big Bags auf seinem Betriebsgelände an...
Behörden: Regierungspräsidium Karlsruh
Autorenhinweis: Martin Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: September (September 2009)
Seiten: 1
Autor: Martin Boeckh

Die Bibliothek und die Kaufoptionen sind umgezogen zu https://library.wasteculture.com

Bereits erworbene Artikel können weiterhin über myASK abgerufen werden.


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Kategorisierung tierischer Nebenprodukte nach dem Urteil des EuGH vom 2.9.2021 – C-836/19
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2021)
Tierische Nebenprodukte sind gemäß Art. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 ganze Tierkörper oder Teile von Tieren oder Erzeugnisse tierischen Ursprung bzw. andere von Tieren gewonnene Erzeugnisse, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, einschließlich Eizellen, Embryonen und Samen.

Die Meldepflicht, der UFI und das Produkteregister in der Schweiz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2020)
Bis 2005 verlangte das damalige Schweizer Giftrecht vor dem Inverkehrbringen eine Anmeldung sämtlicher Publikumsprodukte via Papierformular. Mit dem Inkrafttreten des Chemikalienrechts am 1. August 2005 wurde eine Meldepflicht für gefährliche Stoffe und Zubereitungen eingeführt. Gleichzeitig stellte die Anmeldestelle Chemikalien ein Internetmeldetool (Indatox plus) zur Verfügung.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Leere im Rohr - Demographischer Wandel und die Wasserwirtschaft
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2008)
Vom demographischen Wandel sind die ostdeutschen Bundesländer besonders betroffen. Kein Wunder, dass hier auch besonders intensiv nach Anpassungsstrategien für die wasserwirtschaftliche Infrastruktur gesucht wird.

Brauchen wir neue Deponien? – Deponiesituation in Bayern
© Förderverein KUMAS e.V. (6/2008)
Die Frage nach neuen Deponien wird immer wieder gestellt. Dabei überlegen sowohl die entsorgungspflichtigen Körperschaften als auch Privatfirmen, ob denn mittel- und langfristig das vorhandene Deponievolumen ausreicht. Grundlage für diese Überlegungen sind Daten der Ist-Situation.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Abfallausstellung
Nur wer die Geschichte kennt,
siegt im ewigen Kampf
gegen den Müll