Zum bestehenden Schutz vor den Gefahren des „Passivrauchens“ aus stoff- und arbeitsschutzrechtlicher Sicht Teil 2

Die Ausführungen des ersten Teils haben gezeigt, dass zahlreiche der im Environmental Tobacco Smoke (ETS) enthaltenen Stoffe Merkmale nach §3a ChemG aufweisen und somit gefährliche Stoffe darstellen. Für einige dieser Stoffe, z.B. für Nikotin, sind im technischen Arbeitsschutzrecht Arbeitsplatzgrenzwerte im engeren Sinne festgelegt, für CMR-Stoffe ist dies oftmals nicht möglich.

Der zweite Teil gibt einen Überblick über die Rechtsfolgen der Exposition Beschäftigter gegenüber diesen Stoffen und unterscheidet dabei den Fall, dass sie ihren Ursprung in ETS haben, von anderen Fällen ihrer Entstehung. Dabei ist auf die mit §5 Abs. 2 ArbStättV erfolgte Differenzierung hinsichtlich dieser unterschiedlichen Expositionsquellen einzugehen, die Zweifel an ihrer Rechtmäßigkeit aufkommen lässt.



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: StoffR 01/2009 (April 2009)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 25,00
Autor: Dipl.-Informationswirtin Chemie Stefanie Merenyi

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