All-IP-Umstellung in der Gas-(Energie-)Wirtschaft: was jetzt noch getan werden kann

In Deutschland gibt es mehr als 50.000 Gasmessanlagen, die der Kategorie „Registrierende Leistungsmessung“ (RLM) zugeordnet werden. Die Datenspeicher und Mengenumwerter aus diesen Anlagen werden derzeit dreimal täglich ausgelesen, teilweise sogar stündlich. Mehr als die Hälfte dieser Messanlagen wird immer noch über analoge Modems (PSTN, 20 Prozent) oder über Mobilfunkmodems (GSM/CSD, 30 Prozent) fernausgelesen.

Allerdings schaltet die Deutsche Telekom die analogen Telefonanschlüsse bis Ende 2018 ab. Was bedeutet dieser Schritt für die Netz- bzw. Messstellenbetreiber in der Gasversorgung? Ist eine Umrüstung technisch und organisatorisch noch machbar und ist sie überhaupt sinnvoll? Oder sollte gleich neu investiert werden? Diese Fragen sollte sich jeder Verantwortliche stellen, bevor die Antwortalternativen ausgehen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 02 - 2018 (Februar 2018)
Seiten: 4
Preis: € 4,00
Autor: Rüdiger Pfeil

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Aufnahmefähigkeit von Stromnetzen durch hybride Lösungen im Gasnetz steigern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Die EWE NETZ GmbH erprobt seit vielen Jahren technische Alternativen zum kapitalintensiven klassischen Netzausbau. Neben den stromseitigen technischen Lösungen erscheint insbesondere die Kopplung des Strom- und Gasnetzes besonders vielversprechend. Kurzfristig umsetzbar sowie vergleichsweise kostengünstig sind Möglichkeiten zur Elektrifizierung großer Verbraucher im Gasnetz (Hybridisierung), um regenerativ erzeugten Strom im Falle drohender Netzengpässe direkt im Gasnetz zu verbrauchen und dabei fossiles Erdgas zu verdrängen – z. B. durch die Elektrifizierung von Verdichterstationen im Hochdrucknetz. Open Grid Europe und EWE NETZ untersuchen diese Möglichkeit derzeit in einem gemeinsamen Projekt.

Drei Rheindüker für Koblenz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Koblenz, die Stadt an Rhein und Mosel, benötigt für die Versorgung der Stadtteile rechts und links der Flüsse mit Erdgas, Trinkwasser und Strom Versorgungsleitungen, die an Brücken oder in sogenannten Dükern verlegt werden. Aufgrund des geplanten Neubaus einer Brücke und Instandhaltungsbedarfs an einer Trinkwasser- und einer Erdgasleitung beschloss die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein AG (evm-Gruppe) 2014, diese wichtigen Versorgungsleitungen über den Rhein zu erneuern. Nach technischer und wirtschaftlicher Prüfung wurde entschieden, die Rohre als sogenannte Dükerleitungen unter dem Rhein zu verlegen.

Ökonomisches und ökologisches Benchmarking von Biogasanlagenkonfigurationen zur flexiblen Verstromung in zukünftigen Stromversorgungssystemen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Mit einem steigenden Anteil fluktuierender erneuerbarer Ressourcen an der Stromversorgung steigt die Bedeutung regelbarer, flexibler Kraftwerke. Diese Studie vergleicht verschiedene Biogasanlagenkonzepte zur bedarfsorientierten Biogasbereitstellung zur flexiblen Verstromung und bewertet diese hinsichtlich ökonomischer und ökologischer Aspekte.

Die Bereitstellung von Systemdienstleistung (SDL) durch Biomasseanlagen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Eine Übernahme von Aufgaben des konventionellen Kraftwerksparks (für eine sichere Stromversorgung mit hohen Anteilen an fluktuierenden EE)

Leistungsbeschreibung der Baugrundverhältnisse durch Angabe von Homogenbereichen nach ATV DIN 18300 beim Leitungstiefbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
In nahezu jedem Leistungsverzeichnis für den Leitungstiefbau wurden bislang die Bodenklassen 1 bis 7 der ATV DIN 18300 Erdarbeiten für die jeweiligen Leistungspositionen zum Aushub von Gräben und Baugruben herangezogen. Die Norm wurde nun überarbeitet und mit anderen VOB-Normen harmonisiert. Dabei wurden die konkret definierten Bodenklassen durch variabel zu definierende Homogenbereiche ersetzt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?