Brennstoffzellen-BHKW inhouse5000+: Demonstration und Markt, Potenziale und Perspektiven für die Gaswirtschaft

Brennstoffzellen können durch ihre weit skalierbare Leistungsgröße in vielen Segmenten der Energiebereitstellung eingesetzt werden – mobil in Kraftfahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen, stationär vor allem im Hausenergiebereich und portabel, z. B. in Mobiltelefonen, Notebooks und Batterieladestationen. Im vorliegenden Beitrag wird, wenn nicht anders erwähnt, vorrangig auf die stationären Anwendungen
im Bereich der Hausenergieversorgung Bezug genommen.

Seit Jahren wird die Marktfähigkeit der Brennstoffzelle vor angekündigt, von verschiedenen Seiten breit publiziert, um dann schließlich doch wieder aus dem Rampenlicht zu verschwinden. Leider war das nicht förderlich für die Branche und zeigt sich nun in mangelndem Vertrauen in die Technologie an sich. In den letzten Jahren wurden jedoch in allen Bereichen der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie kontinuierlich Fortschritte erzielt, es wurden die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen und in großen Leuchtturmprojekten die Praxistauglichkeit der Brennstoffzellensysteme eingehend unter Beweis gestellt. Deutschland und die EU haben den politischen Willen bekundet, in einer zukünftigen Energieversorgung der Kraft-Wärme-Kopplung mit Brennstoffzellen eine wichtige Rolle zuzuweisen, und haben die Mittel für umfangreiche Demonstrationsprojekte bereitgestellt.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2014 (März 2014)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dr.-Ing. Katrin Grosser
Prof. Dr.-Ing. Hartmut Krause
Dr. Jörg Nitzsche

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

EuGH bejaht die Haftung des Quasi-Herstellers trotz Angabe des abweichenden Herstellungslandes
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2022)
Der EuGH entschiedmit Urteil vom7.7.2022 (C-264/2021, ECLI:EU:20222:536) über die produkthaftungsrechtliche Haftung des Quasi-Herstellers. Der EuGH betonte, es reiche zur Haftung als Hersteller aus, dass eine Person ihren Namen, ihr Warenzeichen (Marke) oder ein anderes Erkennungszeichen am Produkt anbringt oder das Anbringen zulässt. Es sei nicht erforderlich, dass sich diese Person auch auf andere Weise als Hersteller des Produkts ausgebe. Die Entscheidung hebt erneut hervor, dass bei der Ausgestaltung des äußeren Erscheinungsbildes von Produkten, bei denen der Hersteller im Sinne des tatsächlichen Herstellungsprozesses und der Markeninhaber/Lizenzberechtigte auseinanderfallen, besondere Vorsicht geboten ist. Ob durch die Entscheidung die bisherigen Grundsätze für die Einstufung als Quasi-Hersteller hinfällig werden, ist zumindest fraglich.

Der Fulfilment-Dienstleister im Produktsicherheitsrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2022)
Mit dem neuen ProdSG 2021 fand erstmals der Fulfilment-Dienstleister Eingang ins nationale Produktsicherheitsrecht, nachdemer zuvor schon vomeuropäischen Gesetzgeber imRahmen der EU-Marktüberwachungsverordnung anerkannt worden war.Mit demvorliegenden Beitrag soll der Versuch unternommen werden, den neuenWirtschaftsakteur imProduktsicherheitsrecht vorzustellen, ihn von anderen Akteuren abzugrenzen und schließlich seine Pflichten darzustellen.

Verarbeitete tierische Proteine in der Tierernährung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2021)
Täglich werden in Deutschland und Europa zahlreiche Tiere geschlachtet. Hierbei fallen nicht nur Edelteilstücke wie Filet, Keule etc., sondern auch eine Vielzahl an Schlachtnebenprodukten an (sog. fünftes Viertel), die jedoch nicht sämtlich für die menschliche Ernährung verwendet werden.

Kategorisierung tierischer Nebenprodukte nach dem Urteil des EuGH vom 2.9.2021 – C-836/19
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2021)
Tierische Nebenprodukte sind gemäß Art. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 ganze Tierkörper oder Teile von Tieren oder Erzeugnisse tierischen Ursprung bzw. andere von Tieren gewonnene Erzeugnisse, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, einschließlich Eizellen, Embryonen und Samen.

Bereitstellungsbeschränkungen und -verbote durch Rechtsverordnungen – eine Analyse des neuen § 8 Abs. 2 ProdSG-E
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (5/2021)
Nach fast zehn Jahrenwird das Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt (Produktsicherheitsgesetz – ProdSG) vom 8.11.20111 erstmals grundlegend reformiert. Hintergrund der Reform ist das europäische Unionsrecht im Allgemeinen und der Erlass der Verordnung (EU) 2019/1020 (sog. EU-Marktüberwachungsverordnung)2 im Besonderen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?