CO2-Abtrennung aus Biogas mit keramischen Membranen

Biogas enthält nach der Erzeugung bis zu 55 % CO2. Um Biogas als Kraftstoff zu nutzen oder in das Erdgasnetz einspeisen zu können, muss es zuvor gereinigt werden. Technisch genutzt werden vor allem Adsorptions- und Waschverfahren.

Membranverfahren bieten den Vorteil eines kontinuierlichen Betriebes sowie einer einfachen, modularen und flexiblen Anlagenkonzeption, die vergleichsweise niedrige Investitionskosten und einen geringen Energiebedarf bedeuten. Darüber hinaus können Membrananlagen schnell an- und abgefahren werden und völlig ohne Probleme abgeschaltet werden. Keramische Membranen zeichnen sich gegenüber Polymermembranen durch hohe Stabilität (thermisch, chemisch, mechanisch) und sehr hohe Flüsse aus.



Copyright: © TU Dresden - Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft
Quelle: 10. Biogastagung: Anaerobe Biologische Abfallbehandlung (September 2015)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Burkhardt Faßauer
Dr. Hannes Richter
Björn Schwarz
Dipl.-Chem. Udo Lubenau
Raimund Mothes

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