Der Strom muss an Land: Leerrohrverlegung mittels HDD für Offshore- Windparks im Greifswalder Bodden

Zur Anbindung der in der Ostsee befindlichen Windparks Wikinger und Arkona-
Becken-Südost werden rund 90 km Seekabel verlegt, die über Spezialschiffe in den Ostseeboden eingebracht werden.

Rund 400 m vor der Strandlinie im Greifswalder Bodden werden die 250 mm dicken und pro Meter 120 kg schweren Kabel über ein Leerrohrsystem bis zum Umspannwerk Lubmin geführt. Der Auftrag hierfür ging an die ARGE HDD Lubmin mit den Firmen Matthäi Westerstede, Matthäi Wasserbau und Beermann Bohrtechnik. Im September 2015 startete die erste von sechs Anlandungsbohrungen vom „Baufeld A“ in Richtung des Zielpunktes, welcher rund 600 m entfernt in der Ostsee liegt. Ein Jahr später endete der letzte der insgesamt sechs Rohreinzüge.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 02 -2017 (Februar 2017)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Dipl.-Ing. Hermann Lübbers
Dipl.-Ing. Timo Mücke

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