Die allermeisten Altmöbel werden derzeit über die Sperrmüllabfuhr entsorgt und somit entweder stofflich oder thermisch verwertet. Die Alternative hierzu ist die Wiederverwendung von gut erhaltenem Gebrauchtmobiliar.
Durch diese Alternative wird nicht nur der Zeitpunkt des Anfalls von Sperrmüll für das betreffende Möbelstück in die Zukunft verschoben, es entfällt auch der Kauf eines neuen Möbels durch die Person, die das gut erhaltene Gebrauchtmöbel weiterverwendet. So kommt es zu eine Reduzierung der zukünftigen Sperrmüllmenge.
Neben diesem Beitrag zur Müllvermeidung werden durch die Wiederverwendung auch alle Dimensionen der Nachhaltigkeit adressiert. Basierend auf der Definition der Nachhaltigkeit nach Brundtland1 können für die Wiederverwendung von Gebrauchtmöbeln vier Aspekte, Müllvermeidung, wie bereits oben beschrieben, Beschäftigung, Versorgung und Wirtschaftlichkeit der Unternehmen, identifiziert werden.
Auf dieser Grundlage wurde das Pilotprojekt Optimierung der Erfassung von Gebrauchtmobiliar mit dem Ziel der Erhöhung der Wiederverwendungsquote“ vom Landesamt für Umwelt initiiert und vom Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement der Universität Augsburg* im Jahr 2006 ausgeführt. Innerhalb dieses Projekts wurden die vorhandenen Strukturen und Prozesse des Gebrauchtmöbelsektors in acht bayerischen Gebietskörperschaften betrachtet.
| Copyright: | © Förderverein KUMAS e.V. | |
| Quelle: | 2007 (Mai 2007) | |
| Seiten: | 17 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Alexander Uffinger Prof. Dr. Axel Tuma | |
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