Interessante Aufschlüsse - Die UMTEC-Methode zur Bestimmung der Metallgehalte in MVA-Schlacken liefert exakte Ergebnisse

Abfälle wurden bis vor wenigen Jahren überwiegend aus der Schadstoffperspektive betrachtet und als umweltschädlich angesehen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Abfälle auch als Sekundärrohstoffe betrachtet werden können (Ressourcenperspektive). Die Separatsammlung stellt eine Möglichkeit dar, Wertstoffe aus Abfällen zu gewinnen. In diesem Fall führt der Konsument stark wertstoffhaltige Abfallfraktionen einer direkten Verwertung zu (etwa Altmetalle, Elektronikschrott oder Batterien). Dennoch verbleiben im Haus- und Gewerbemüll noch erhebliche Mengen an Wertstoffen, insbesondere Metalle.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie viele Metalle in den Restabfällen enthalten sind, die zur Entsorgung gelangen, in welcher Form diese vorliegen, und in welchem Umfang sie potenziell zurückgewinnbar sind. Die meisten der hier verwendeten Betrachtungen beziehen sich auf die Schweiz. Die daraus abgeleiteten Ergebnisse lassen sich aber auf viele andere europäische Länder übertragen.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: Ausgabe 03 / 2014 (August 2014)
Seiten: 6
Preis: € 3,00
Autor: Prof. Dr. Rainer Bunge

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