Von der Hand zum Greifarm

ALTPAPIER Das Recyceln der PPK-Fraktion funktioniert am besten von Hand. Mechanische und optische Sortierung werden jedoch effizienter. Ein Statusbericht.

Traditionell ist die Sortierung von Papier, Pappen und Karton (PPK) eine manuelle Tätigkeit, unterstützt durch das visuelle System des Menschen. Das menschliche Auge kann leicht verschiedene Produktqualitäten auseinanderhalten, die Maschinen nur sehr schwer erkennen und unter Berücksichtigung vieler Parameter trennen können. Trotz mechanischer und optischer Techniken in modernen Sortieranlagen werden Papier, Pappen und Karton nach wie vor händisch sortiert. Die Frage nach dem Warum lässt sich leicht beantworten: Jede Technologieentwicklung der letzten Jahrzehnte geht auf die einfache Handsortierung von PPK zurück.



Copyright: © ATEC Business Information GmbH
Quelle: RECYCLING magazin 12/2011 (Juli 2011)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Winfrid Rauch

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Reststoffe der Papierindustrie: Ungenutzte Biomasse?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Mit einer Altpapiereinsatzquote von 74 % (D 2013) nähert sich die Papierindustrie einer Kreislaufwirtschaft an, in der die Produkt nach der Nutzungsphase wieder Faserrohstoffe sind. Um die Produktqualitäten zu erhalten, besteht jedoch die Notwendigkeit, Fasern nach mehrfacher Nutzung aus dem Kreislauf auszusondern. Zudem müssen papierfremde Bestandteile aus dem Altpapier abgetrennt werden. Hierdurch entstehen Reststoffe. In der deutschen Papierindustrie fallen jährlich ungefähr 4,8 Mio. Tonnen an Reststoffen an. Für die Entsorgung dieser Rückstände entstehen den Papierfabriken erhebliche Kosten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Reststoffsituation der Papierindustrie am Beispiel Deutschland und stellt folgend zwei neue Verwertungsoptionen vor: die Rückgewinnung von Calciumcarbonat und die Herstellung von Lävulinsäure.

bifa-Text Nr. 56: Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern. Eine ökobilanzielle Analyse mit Kostenbetrachtung
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2012)
Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat die bifa Umweltinstitut GmbH (bifa) 18 in einer Vorstudie ausgewählte gefährliche Abfälle in einer Ökobilanz betrachtet. Ziel war die Schaffung einer Grundlage zur Bewertung der ökologischen Wirkungen der Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern und zur Identifizierung von Optimierungsansätzen.

Anlagenbau in der Abfallaufbereitung – Erfahrungen und Perspektiven –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (5/2010)
Die Vecoplan AG und die ihr angeschlossenen Unternehmen in Wilmington, USA und Birmingham, Großbritannien produzieren und vertreiben Anlagen und Maschinen für die Aufbereitung – Zerkleinern, Fördern, Sieben, Lagern und Dosieren – von Wertstoffen, wie Kunststoff, Papier, Holz, Metall oder Ersatzbrennstoff. Der Bereich Recycling umfasst die Hausmüll-, Sperrmüll- und Gewerbeabfallaufbereitung, Ersatzbrennstofflager und Beschickungssysteme für Zementwerke, Daten- und Aktenvernichtung, sowie Kunststoffaufbereitung.

Einsatz von Ballistikseparatoren als Vorsortieraggregat in schweren Materialströmen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Im vorliegenden Beitrag werden Möglichkeiten für den Einsatz von Ballistikseparatoren in schweren, nicht vorzerkleinerten oder vorsortieren Materialströmen aufgezeigt. Ausgehend von den nötigen Voraussetzungen und der konstruktiven Umsetzung an der Maschine selbst und der weiteren Anlagenbestandteile, werden Vorteile bei der möglichst frühen Verwendung der ballistischen Sortierung im Aufbereitungsprozess beschrieben. Ein mögliches Prozessschema und bisherige Sortierergebnisse von Materialströmen im Bereich Deponieaushub und Gewerbeabfall zeigen die möglichen Potentiale des Ballistikseparators vom Typ STT6000.

Optionen der Stoffstromseparation im Abfallwirtschaftszentrum Lübeck
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Abfallwirtschaftszentrum Lübeck entstehen bei der Verarbeitung von Restabfall und Bioabfall zahlreiche Stoffströme, die überwiegend einer Verwertung zugeführt werden können. Durch eine gezielte Stoffstromseparation können in wesentlichen Teilströmen erhebliche Einsparungen erreicht werden. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller wurden die Möglichkeiten einer Stoffstromseparation mittels NIR-Trenner in einer Versuchsanlage getestet. Dabei konnten insbesondere bei der Separierung von Papier aus dem Ersatzbrennstoff gute Ergebnisse erzielt werden. Auch die Separierung von Störstoffen aus dem Siebüberlauf bei der Verarbeitung von Bioabfällen zeigte gute Ergebnisse.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?