Hochlegierter Stahl - Forscher untersuchen die Rückgewinnung von Metallen aus den Oxiden metallurgischer Schlacken

Die Ausweitung von erneuerbaren Energien und der Elektromobilität sowie von
Geräten der modernen Kommunikations- und Informationstechnik führt zu einem steigenden Bedarf an wirtschaftsstrategischen Rohstoffen. Da die betreffenden Rohstoffmärkte zu einem nicht unerheblichen Teil oligopolistisch bis monopolistisch strukturiert sind, ist längerfristig damit zu rechnen, dass die davon abhängigen Wirtschaftszweige latent krisenanfällig sein werden.

Eine deutliche Erhöhung der Rohstoffproduktivität zählt deshalb zu den wesentlichen Zielen in der Nachhaltigkeitsstrategie der deutschen Bundesregierung. Das Hauptziel der Arbeiten in dem Projekt DIBRAS, die hier vorgestellt werden, ist die Entwicklung einer Technologie, mit der zukünftig hochwertige Legierungselemente wie Chrom, Kobalt, Molybdän, Nickel, Niob, Vanadium, Tantal und Wolfram aus den Abfallstoffen zurückgewonnen werden können, die bei der Herstellung und Verarbeitung legierter Stähle sowie bei der Herstellung von Superlegierungen anfallen.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: ReSource 2018 - 04 (Dezember 2019)
Seiten: 7
Preis: € 3,50
Autor: Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Deike
Ing. Ana Rosa Rabelo de Lima
M.Sc. Daniel Mapa Clemente

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Kohlenstoff im Kreislauf – Vision und Wirklichkeit
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die deutsche Chemie- und Kunststoffindustrie ist bislang vollständig bis überwiegend von Primärrohstoffen abhängig. Künftig wird es darauf ankommen, die Energieversorgung von der Stoffversorgung insbesondere mit Kohlenstoff zu trennen. Während die Energieversorgung dekarbonisiert werden muss, wird es bei der Stoffversorgung um Rekarbonisierung – die technische Kreislaufführung von Kohlenstoff – gehen. Hierzu kann die Nutzung von CO2 als Rohstoff einen wichtigen Beitrag leisten. Welche Gegebenheiten dabei zu beachten sind und wie bereits verfügbare Technologien ökobilanziell zu bewerten sind, wird in diesem Beitrag vorgestellt.

Wie gelingt Kreislaufwirtschaft? Maßnahmen zur Erzielung optimaler Ergebnisse
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Durch das große Interesse am Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz rückt dieser Tage auch die deutsche Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die Berichterstattung wird dabei kritischer: Vor allem vermeintlich irreführende Quoten und die Sinnhaftigkeit des Im- und Exports von Abfällen werden hinterfragt. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wo derzeit noch Probleme bei der Schließung von Rohstoffkreisläufen liegen. Am Beispiel verschiedener nationaler und europäischer Umweltgesetze wird dargelegt, welche Steine derzeit noch auf dem Weg in Richtung einer echten Kreislaufwirtschaft liegen und welche Maßnahmen nötig sind, um diese Steine aus dem Weg zu räumen.

Waste to Chemicals – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Unter den Begriffen „Waste to Chemicals“ bzw. „chemisches Recycling“ wird in der Abfallwirtschaft die rohstoffliche Verwertung vor allem von Kunststoffabfällen verstanden. In den Prozessketten der chemischen Industrie werden durch die rohstoffliche Verwertung von Altkunststoffen wieder Neuwarenqualitäten erzeugt.

Altglasrecycling - Anteil an Störstoffen im Altglas in Österreich
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Die Vetropack Austria GmbH betreibt in Pöchlarn eine Produktionsanlage für die Herstellung von Glasverpackungen. Für die Glasherstellung wird Altglas als Sekundärrohstoff eingesetzt, wobei das Altglas vor dem Einsatz auf entsprechende Qualität aufbereitet wird.

Das EU-Kreislaufwirtschaftspaket - Ein Geniestreich oder ein alter Hut?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Die Abfallwirtschaft in Europa hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. In einigen Ländern der Europäischen Union landen nahezu keine Abfälle mehr auf der Deponie, sondern werden einer thermischen Verwertung und einem Recycling zugeführt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?