Modernes, flexibles, sinnstiftendes Arbeiten für die Circular Economy

Der mit dem demographischen Wandel einhergehende Fachkräftemangel wird die Kreislaufwirtschaft in den kommenden Jahren herausfordern. Dabei haben die Unternehmen gute Chancen, die Herausforderungen zu meistern, denn der Einsatz für eine Transformation zur Circular Economy ist für die potenziellen Mitarbeiter sinnstiftend. Doch damit die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft im „War for Talents“ als Sieger hervorgehen, müssen wir mehr miteinander reden – und uns auch von manchen alten Zöpfen trennen.

Irgendwann kommt das Thema immer. Faul seien sie, die jungen Leute, wenig belastbar, unzuverlässig, hätten dafür aber unrealistische Gehaltsforderungen. Es vergeht kaum ein Kongress, kaum ein Führungskräftetreffen, kaum eine der zahlreichen Gremiensitzungen, in denen in der Kaffeepause oder beim abendlichen Gettogether nicht über die so genannte Generation Z und ihre Einstellung zur Arbeit diskutiert wird. Dabei folgen die derzeitigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt genauso der marktwirtschaftlichen Logik, wie die Jahrzehnte zuvor, als auf eine Stellenausschreibungen hunderte Bewerbungen eintrafen und der Chef – im schweren Ledersessel sitzend – die Bedingungen für eine Anstellung diktieren konnte; nur, dass sich die Verhältnisse geändert haben.
Aus dem Arbeitgebermarkt ist längst ein Arbeitnehmermarkt geworden. Auch die schwierige konjunkturelle Situation, in der sich Deutschland und Europa seit 2020 – erst mit der Corona-Pandemie und dann mit dem Ukrainekrieg – befindet, hat die Verhältnisse am Arbeitsmarkt nicht grundlegend geändert. Mit einer Arbeitslosenquote von 6,1 % ist der Arbeitsmarkt bemerkenswert stabil



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 04 (April 2024)
Seiten: 5
Autor: Herwart Wilms
Frank Dohmen

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