Störungsbericht auf Knopfdruck

Am 13. Juli 2005 ist das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Kraft getreten. Darin ist unter anderem geregelt, dass Energieversorgungsunternehmen alle aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) melden müssen. Der Oldenburger Netzbetreiber EWE NETZ GmbH ist darauf bestens vorbereitet.

EWE betreibt schon seit fast zehn Jahren eine spezielle Anwendung zur Erfassung und Auswertung von Störungsdaten. Spätestens mit der Berichtspflicht an die Bundesnetzagentur stand jedoch fest, dass eine Neuentwicklung unter Berücksichtigung der neuen Gegebenheiten notwendig war. Der erste Meilenstein für die Entwicklung des webbasierten Produktes „SARIS" war getan. SARIS ist die Abkürzung für Störungsannahme- und Rufbereitschafts- Informationssystem", das sowohl für die Gas-, Wasser- und Abwassernetze als auch für die Stromnetze genutzt wird.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 5 - 2008 (Mai 2008)
Seiten: 2
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Heinz-Jürgen Hövel
Dipl.-Ing. Andreas Zieciak
Dipl.-Ing. Thorsten Meyer

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Das Integrierte Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2008)
Der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs hat im Frühjahr des Jahres 2007 unter deutscher Präsidentschaft Maßnahmen für eine integrierte europäische Klimaund Energiepolitik beschlossen. Kernelemente sind anspruchsvolle Klimaschutzziele, Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz auf Angebots- und Nachfrageseite.

IMPLEMENTIERUNG DER VERGÄRUNG IN DER BIOABFALLVERWERTUNG UND RESTABFALLBEHANDLUNG
© ANS e.V. HAWK (12/2007)
Die Abfallwirtschaft steht vor großen Umwälzungen. Allein die Anstöße aus dem Klimaschutz sowie der Rohstoffverknappung wirken sich massiv auf die zukünftige Entwicklung der Branche aus – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Bedarfssteigerungen und Ressourcenverknappung, insbesondere im Energiesektor, bewirken deutlich steigende Rohstoffpreise.

Das Verfahren der Netzplanung als Vorbild für andere Infrastrukturplanungen?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2015)
For the admission of high-voltage lines that cross the borders of federal states or to other Member States of the European Union, the Energy Industry Act (EnWG) and the Energy Line Extension Acceleration Act (NABEG) contain special rules. These regimes allow for accelerated legally secure approval of these constructions so that the power lines necessary for the implementation of the energy transition can be completed in time. In addition to a legal needs test and the introduction of public participation at all stages of the plan approval upstream process, the Federal Trade Planning as a new instrument was introduced. It replaces the Zoning and line determination process and determines with binding effect for the subsequent planning approval process a route corridor for the high-voltage line. The legal protection is focused on the authorization decision. Subject of the following paper is the question of whether these changes in the approval process for high voltage lines in the Energy Industry Act and the NABEG can be transferred to other authorization procedures for infrastructure projects. The paper concludes that many elements are not new legislation. This applies in particular to the legal needs assessment and public participation. The process of public participation is, however, modified by the introduction of a resolution conference, to be carried out in the scoping process and early public participation, notwithstanding § 25 para. 3 VwVfG pretend mandatory. This procedure should be adopted in other approval procedures for infrastructure projects. This also applies to the Federal sectoral planning which contributes to accelerated procedure and a shift of complex scanning operations with relieving effects for the subsequent planning approval. On the other hand, a concentration of legal protection on the final approval decision is not recommended.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Hybridnetze als Schlüssel der Energiewende
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
Die Umsetzung der Energiewende bedeutet im Kern enorme Infrastrukturinvestitionen. Um den Bedarf an fossilen und nuklearen Brennstoffen deutlich zu reduzieren, sind regenerative Energiequellen, Speicher und Stromleitungen in großem Maße neu zu errichten. Volkswirtschaftlich erscheint es sinnvoll, die vorhandene Infrastruktur im Sinne der Energiewende zu modifizieren und damit den Investitionsbedarf zu reduzieren. In diesem Zusammenhang spielen Erdgasnetze eine entscheidende Rolle. Sie können in konventioneller Weise zur Versorgung von schnellen Gaskraftwerken, Blockheizkraftwerken (BHKW) oder Heizkesseln eingesetzt werden und damit zur Stabilisierung des Stromsystems beitragen. In Kombination mit Strom-zu-Gas-Anlagen haben sie das Potenzial, zum reversiblen Speicher der Energiewende zu werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?