Zugleich Auseinandersetzung mit der deutschen Endlagerkonzeption
Die Diskussion über Vor- und Nachteile von multinationalen Endlagern für hochradioaktive Abfälle (HRA) und abgebrannte Brennstoffe ist in den vergangenen Jahren zunehmend intensiviert worden. Kürzlich haben neue Initiativen der USA und Russlands, welche vor allem eine Reduktion der weltweiten Risiken der nuklearen Proliferation bezwekken, die Debatte angeheizt. Die vorliegenden Ausführungen betrachten eine spezifische Möglichkeit multinationaler Endlager, nämlich die Errichtung regionaler Endlager, welche von geographisch nahe beieinander liegenden Ländern gemeinsam genutzt werden können. Ein entsprechendes Projekt, Support Action: Pilot Initiative for European Regional Repositories“ (SAPIERR), welches von der Europäischen Kommission (EC) finanziell unterstützt wurde, hat dieses Konzept untersucht. Einzelheiten dazu sind im Abschnitt II unten beschrieben. Abschnitt III schließlich vergleicht die langfristige Entsorgungsstrategie Deutschlands mit der Politik und der Vorgehensweise anderer Länder.
| Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH | |
| Quelle: | EurUP 03/2006 (Juni 2006) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 32,00 | |
| Autor: | Christina Boutellier Dr. Charles McCombie | |
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XXVIII. Sächsisches Altlastenkolloquium
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Am 4. und 5. November 2024 fand das XXVIII. Sächsische Altlastenkolloquium (SALKO) im Tagungssaal der Dreikönigskirche in der Dresdner Neustadt statt.
Sachverständigentätigkeit in der Altlastensanierung
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Beleuchtet werden das Sachverständigenwesen im Themenfeld Altlasten, die möglichen Arten der Zulassung bzw. Bestellung von Sachverständigen sowie die entsprechenden Anforderungen. Ein neues Anerkennungsfeld stellt das Thema „Sachverständige für radioaktive Altlasten“ dar, mit dem eine Regelungslücke in Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung geschlossen wurde.
Rechtsfragen der Zwischenlagerung von hochradioaktiven wärmeentwickelnden Abfällen
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Endlagerung hochradioaktiver Abfälle und Rechtsschutz – ein Königsweg zur Lösung eines „verzwickten“ Umweltproblems?
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