Herausforderungen in der Frankfurter Siedlungswasserwirtschaft - Der Spagat der Main-Metropole zwischen Denkmalschutz und vierter Reinigungsstufe

Das Jahr 2017 war ein doppeltes Jubiläumsjahr für die Stadtentwässerung Frankfurt am Main: 150 Jahre Kanalnetz und 130 Jahre Abwasserreinigung bieten den Anlass für einen historischen Rückblick wie alles begann, welchen Herausforderungen sich die Stadtentwässerungspioniere damals zu stellen hatten, aber auch welche Anforderungen an die Technik und den Umweltschutz heute bestehen, Maßnahmenplanungen, die nur gemeinsam und interdisziplinär zu lösen sein werden.

Das Kanalisationsnetz der Stadt Frankfurt am Main weist heute eine Länge von mehr als 1.600 Kilometern auf und ist damit eines der größten Vermögen der ehemaligen Kaiserstadt. Die beiden modernen Großklärwerke Griesheim-Niederrad und Sindlingen besitzen eine Kapazität von ca. 2 Mio. EW. Sie reinigen nicht nur das Abwasser von etwa 740.000 Frankfurtern, sondern nehmen darüber hinaus auch das Abwasser von sieben Städten und Verbänden aus dem Umland auf. An Werktagen wird Frankfurt zur Millionenstadt, denn netto mehr als 350.000 Menschen pendeln zu ihren Arbeitsplätzen in die Stadt hinein.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 10 - 2018 (Oktober 2018)
Seiten: 6
Preis: € 10,90
Autor: Dr.-Ing. Holger Krier
Dr. rer. nat. Claudia H. Roth
Klaus Schmidt-Siegmayer

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