Neubau und wiederkehrende Prüfung von Rohrleitungen in industriellen Anlagen

Rohrleitungen leisten einen wichtigen Beitrag für die Funktionalität und Produktivität von industriellen Anlagen. Der wiederkehrenden Prüfung dieser Leitungen kommt vor diesem Hintergrund eine zentrale Bedeutung zu. Auch beim Neubau von Industrierohrleitungen gilt es, im Hinblick auf die einschlägigen Regelwerke und hohe Reinheitsanforderungen einige Besonderheiten zu beachten. Beleuchtet werden u. a. der Neubau einer Leitung für hochreines Siliziumtetrachlorid aus Edelstahl sowie ein bisher wenig bekanntes Verfahren zur Dichtheitsprüfung für Rohrleitungen mittels Wasserstoff.

Rohrleitungen in der chemischen Industrie werden zumeist oberirdisch über Rohrbrücken verlegt, um andere innerbetriebliche Transportvorgänge nicht zu behindern. Diese Verlegeweise bietet darüber hinaus den Vorteil, dass die Leitungen z. B. für wiederkehrende Prüfungen schnell zugänglich sind und aufwendige Aushubarbeiten entfallen. Eine unterirdische Verlegung hingegen wird zumeist nur bei Energieversorgungssystemen angewendet, da die Gefährdung für Mitarbeiter durch austretende Chemikalien zu groß ist.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2016 (März 2016)
Seiten: 8
Preis: € 8,00
Autor: Winfried Schramm

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