Instandsetzung des Trinkwasserhochbehälters Wangener Linden

Ein 1961 in Stahlbetonweise errichteter Trinkwasserbehälter der Stadt Göppingen war in die Jahre gekommen. Aufgrund von Ablösungserscheinungen der Chlorkautschuk-Beschichtung und auftretender Bewehrungskorrosion durch mangelnde Betondeckung wurde die Oberfläche des Wasserreservoirs angegriffen. Saniert wurde das Bauwerk schließlich mit einer rein mineralischen Beschichtung.

Das Trinkwasser für die Stadt Göppingen wird aus insgesamt 54 Quellen aus dem nahe gelegenen Nassachtal gefördert, dies entspricht ca. 33 % der Wasserversorgung der baden-württembergischen Stadt. Von der Nassachmühle aus überwindet das geförderte Wasser durch eine einzigartige Konstruktion der Rohrleitungen ohne den Einsatz von Pumpanlagen einen Höhenunterschied von 35 m bis zum Göppinger Wasserwerk. Dieses Eigenwasser wird unter Zumischung des Flockungsmittels Polyaluminiumchlorid gefiltert und vor Abgabe in das Versorgungsnetz mit Chlorgas desinfiziert.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 05 - 2016 (Mai 2016)
Seiten: 5
Preis: € 5,00
Autor: Bernd Schrepfermann

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