Sicherung einer neutralen Wasserbeschaffenheit in Bergbaufolgeseen

Die Inlake-Neutralisation von Bergbaufolgeseen und ihre Nachsorge sind kostenintensiv. Von der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft wurde die Effektivität der Maßnahmen durch Weiterentwicklungen erhöht und wurden die Kosten der Initial- und Nachsorgeneutralisation gesenkt.

Die bergrechtliche Verpflichtung der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) zur Wiedernutzbarmachung der vom Bergbau in Anspruch genommenen Oberfläche erfordert die Herstellung von Bergbaufolgeseen (BFS) in den nach Auskohlung verbliebenen Hohlformen (Tagebaurestlöchern). Die Herstellung der BFS selbst erfolgt durch Eigenwasseraufgang des Grundwassers sowie Fremdwasserflutung.
Die Wasserbeschaffenheit der BFS ist aufgrund der zufließenden bergbaubeeinflussten sauren und eisenhaltigen Grund- und Sickerwässer teilweise sauer und erfordert eine Neutralisation, um die behördlich vorgegebenen Ausleitbedingungen einzuhalten oder um Schäden in abstromig gelegenen Gewässerökosystemen zu verhindern.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 2017 10 (Oktober 2017)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Oliver Totsche

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