Stauanlagen sind ein wichtiger Bestandteil unserer modernen Welt, die durch Regulierung des Durchflusses diverse Funktionen wie Hochwasserschutz, Trinkwasserspeicherung und Erzeugung von Wasserkraft erfüllen. Durch die fortschreitende Alterung der Bauwerke sowie einem größeren Risiko von Extremwetterereignissen gewinnt die Sicherheit dieser Strukturen
zunehmend an Bedeutung.
Es existiert kein standardisiertes Bewertungsinstrument für die Vertiefte Überprüfung von Stauanlagen und deren Sicherheit, was zu einer verstärkten Subjektivität in der Durchführung der Überprüfung verleitet. Dieser Artikel schlägt ein Bewertungssystem für die Vertiefte Überprüfung von Staubauwerken in Anlehnung an die Brückeninspektion nach der DIN 1 076 vor. Ziel ist, eine standardisierte Methode zur zuverlässigen Beurteilung dieser Bauwerke zu schaffen und damit die Grundlage für eine zielgerichtete Wartung und Instandhaltung zu bilden.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft Heft 05 (Juni 2024) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Mareike Förster Hagen Verch Dipl.-Ing. (FH) Johann Penn | |
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Zu Wasserversorgungsanlagen am Obergermanisch-Rätischen Limes in Baden-Württemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
Mit Caesars Sieg im Zuge des gallischen Krieges (58 v. Chr.) begann die römische Okkupation der Region. Rom hatte sich zuvor nur um den Mittelmeerraum konzentriert. Rhein und Donau wurden von nun an zu bedeutenden Verkehrsachsen von Italien bis zur Nordsee und aus Gallien - dem Voralpenland entlang - über die Donau bis zum Schwarzen Meer.
Der Referentenentwurf eines dritten Gesetzes zur Änderung des WHG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2024)
Ende Februar 2024 wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz der Referentenentwurf eines „dritten Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes“ vorgelegt.Der RefE-WHG verfolgt den Zweck, nationale Regelungen zur Ergänzung der Europäischen „Verordnung (EU) 2020/741 vom 25. Mai 2020 über Mindestanforderungen an die Wasserwiederverwendung“ zu erlassen.
Methodik zur Entwicklung von Steuerungsreglements für Staustufenmanagement und Flutpolder zur Hochwasserminderung
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Die zum Teil katastrophalen Auswirkungen großer Hochwasser der letzten Jahre zeigen deutlich die Vulnerabilität fließgewässernaher Siedlungsstrukturen an großen Flüssen.
Talsperrenkaskaden bei Überschreiten der Bemessungsannahmen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2024)
An Talsperren als Elemente der kritischen Infrastruktur werden hohe Sicherheitsanforderungen gestellt. Ein mögliches Versagen dieser Bauwerke führt einerseits zum Ausfall einer oft überregionalen Nutzung (Wasserversorgung, Niedrigwasseraufhöhung, Bewässerung, Wasserkraftnutzung, Hochwasserschutz etc.) und andererseits häufig zu massiven Zerstörungen und Personenschäden im Unterwasserbereich.
Wasserwiederverwendung in der spanischen Landwirtschaft
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Die Trockenphasen der letzten Jahre lassen den Umgang mit gereinigtem kommunalen Abwasser neu überdenken. Für eine reine Ableitung in ein Gewässer ist hoch aufbereitetes Abwasser immer dann zu schade, wenn ohnehin trockene Verhältnisse vorherrschen. In den wasserarmen südspanischen Regionen Murcia und Andalusien wird seit Jahrzehnten eine Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft praktiziert, die von Abwasseraufbereitung bis zur Produktqualität konsistent ist und Gemüse von kontinuierlich hoher Qualität produziert.