Talsperren sind eine facettenreiche und bedeutende Form der Wasserinfrastruktur. Die Stauseen erfüllen eine Vielzahl von Funktionen, die von der Wasserversorgung, Energieerzeugung, über die Freizeitnutzung bis zum Hochwasserschutz reichen. In Deutschland gibt es 371 große Talsperren, mit einer Höhe des Absperrbauwerks von mind. 15 m über der Gründungssohle oder einem Stauvolumen von mehr als 1 Mio. m³ (in Anlehnung an die ICOLD- Kriterien).
Der folgende Beitrag soll einen kurzen Einblick in die Erfahrungen einer jungen Wasserbauingenieurin im Arbeitsbereich der Vertieften Überprüfung geben. Talsperren in Deutschland erfüllen wichtige Funktionen, wie die Wasser- und Energieversorgung sowie den Hochwasserschutz. Ihre Vertiefte Überprüfung nach DIN 19 700 sichert Integrität und Standsicherheit. Besonders Betreiber von kleinen Talsperren stellen die Vertieften Überprüfungen vor große Herausforderungen. Anpassungen an Normen und Randbedingungen erfordern Investitionen und Adaptionen, um im Zuge der wechselnden klimatischen Verhältnisse auch weiterhin vielfältige Funktionen der Daseinsvorsorge zu erfüllen.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft Heft 01 (Januar 2024) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Marina Diers | |
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Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2022)
Immer mächtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschränken oder nur noch bei Erfüllen massiver gewässerökologischer Maßnahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so „verseucht“ ist, dass Gewässerorganismen sich unterhalb üblicher Kläranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren können?
Wanderwege und Abstieg - Interpretation der Untersuchungsergebnisse aus dem Workshop 2025 aus Sicht eines Wasserkraftbetreibers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2025)
Im Rahmen der Veranstaltung „Ökologie und Wasserkraft“ 2025 der Wasserkraftbetreiber im Donaueinzugsgebiet wurden die Grenzen des technisch Machbaren, aber auch die offenen Fragen zum technischen Fischschutz und Fischabstieg an der Anlage selbst diskutiert. Bei den gewählten Ansätzen zum Erhalt gefährdeter Fischpopulationen, dem Populationsansatz, war wesentlich, sich dem Themenkomplex in einer naturwissenschaftlichen Weise zu nähern.
Dammbruchanalyse an der Hillebachtalsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2025)
Dammbrüche sind ein seltenes Ereignis. Gleichwohl ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass unwahrscheinlich nicht gleich unmöglich ist. In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Versagensereignissen. Allein im Jahr 2023 sind zwei große Katastrophen zu verzeichnen, die das Schadenspotenzial und damit die Gefahren für die Gesellschaft bei einem Stauanlagenversagen aufzeigen. Im Juni war der Kachowka-Damm Ziel eines Angriffs im Rahmen des Ukrainekrieges und das Absperrbauwerk versagte.
Ermittlung von Sedimenthorizonten mittels komplementären Messsystemen
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Damit die Funktionen der Stauanlagen und Gewässer dauerhaft sichergestellt werden können, ist es u. a. erforderlich, ein gezieltes Management der Feststoffe in den Stauräumen und Flussgebieten zu betreiben. Die Planung und Umsetzung von Sedimentberäumungen an Talsperren (TS) erfolgen dabei in einem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Möglichkeiten, den Grundsätzen des Bodenschutzes sowie dem Wasserrecht und den technischen Erfordernissen.
CSB-Abbau mit Pflanzenkohle
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Ein neu entwickeltes Verfahren ermöglicht den Abbau von schwer abbaubarem CSB zur Reinigung von Oberflächenwasser aus Biomasseverwertungsanlagen.