Novelle des deutschen Vergaberechts und Konsequenzen für die abfallwirtschaftliche Ausschreibungspraxis

Die eigentlich bereits für 2005 vorgesehene Änderung des deutschen Vergaberechts wird nunmehr im Jahr 2006 stattfinden, und zwar vermutlich in zwei Stufen.

Auch wenn die Einzelheiten der beabsichtigten Änderungen noch nicht abschließend feststehen, ist davon auszugehen, dass die Änderungen nicht unwesentliche Auswirkungen auf abfallwirtschaftliche Ausschreibungswettbewerbe haben werden. Diese ergeben sich etwa aus der Einführung neuer Verfahren (wettbewerblicher Dialog, elektronische Auktionen), aber auch mit Blick auf den Rechtsschutz. Der Beitrag beleuchtet, soweit schon möglich, die potentiellen Auswirkungen der Vergaberechtsänderung auf die abfallwirtschaftliche Praxis.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 18. Kasseler Abfallforum-2006 (Mai 2006)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: RA Dr. Martin Dieckmann

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Fahren oder fahren lassen: Zweiachs-Geräteträger gibt es auch mit der Option ‚Autonomes Fahren’
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2018)
Der Aebi Terratrac (TT) mit der Option Autonom ist ein mit GPS selbstständig und fahrerlos arbeitender Zweiachs-Geräteträger.

Hochwertige Verwertung von Bioabfällen vs. Fremdstoffe – Strategien der Ausschreibung und der Satzungsgestaltung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Das KrWG enthält Vorgaben für die Organisation der öffentlichen Abfallentsorgung – einschließlich solcher zur hochwertigen Verwertung von Bioabfällen. Bei der Beschaffung solcher Leistungen kommt dem Aufgabenträger ein Leistungsbestimmungsrecht zu, das er wiederum am KrWG ausrichtet. Zur Belohnung ökologisch hochwertiger Systeme kann er auf ein differenziertes System aus Nachhaltigkeits- und Umweltkriterien zurückgreifen. Beim Gebot der Losbildung spielt auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit eine – wenn auch nur eingeschränkte – Rolle.

Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Errichtung von Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Nach dem Hochwasser 2002 wurden in Sachsen 47 Hochwasserschutzkonzepte erstellt und seitdem schrittweise umgesetzt. Dazu gehört auch die Planung und Umsetzung von sechs großen Hochwasserrückhaltebecken zur Verbesserung des Hochwasserrückhaltes im Osterzgebirge. Die erfolgreiche Umsetzung solcher wasserbaulicher Großvorhaben ist maßgeblich von der Akzeptanz in der Öffentlichkeit abhängig. An vier Projektbeispielen werden sowohl die formalrechtlichen Forderungen als auch die Praxiserfahrungen bei der Öffentlichkeitsbeteiligung dargestellt.

Editorial: Mars oder Müll?
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2015)
„Houston, wir haben ein Problem.“ Vielleicht einer der berühmtesten Sätze der Raumfahrt. Unvergessen die Momente, als die Welt um Apollo 13 bangte. Und der Satz wird immer wieder verwendet – für alle großen und kleinen Probleme und Problemchen, die nicht nur die Raumfahrt sondern auch der Planet Erde hat. Und wir haben in der Tat einige große. Schauen wir in den Nahen und Mittleren Osten, so machen uns die Konflikte um Syrien, Irak, aber auch Ägypten und Gaza fassungslos und lassen für die Zukunft nicht Gutes erwarten. Fast wie eine Insel der Glückseligen erscheint dem Besucher das Gebiet der Vereinigten Arabischen Emirate. Zumindest in Dubai scheinen religiöse Fanatiker keine Chance zu haben. Noch nicht.

Gleitender Austausch: Rollschlittenanhänger erleichtern Behälterwechsel
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Alexander Korn, Geschäftsführer der Korn Recycling GmbH in Albstadt-Ebingen bringt es bei der Frage, warum er sich für einen Schlittenanhänger entschieden hat, auf den Punkt: „Der Behälterwechsel ist zuverlässiger und schneller, sicherer und vor allem sanfter“.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?