Das hydraulische Konzept Schachtkraftwerk (SKW) wurde mit dem übergeordneten Ziel einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Nutzung der Kleinwasserkraft entwickelt. Dieser Anlagentyp ist für Standorte mit geringer Fallhöhe als Flusskraftwerk konzipiert und zeichnet sich durch eine einzigartige hydraulische Anordnung der Kraftwerkskomponenten aus.
Die vorliegende Publikation beleuchtet die historische Entwicklung des Schachtkraftwerkskonzepts und seine Anwendung am Standort Dietenheim. Darüber hinaus werden die Erfahrungen aus der Umsetzung und dem Betrieb dargestellt, die als Grundlage dienen, um technische und wirtschaftliche Optimierungspotenziale aus Sicht des Planungsingenieurs zu identifizieren und in der Folge diese mit innovativen Planungsansätzen zu erschließen. Diese werden derzeit in die Konzeption neuer Schachtkraftwerk- Projekte an unterschiedlichen Standorten integriert. Generell gibt es noch ein erhebliches Potenzial für die Umsetzung dieses Konzepts, insbesondere in Verbindung mit energetisch nicht genutzten Querbauwerken, wenn von Beginn der Projektentwicklung an neben ökologischer insbesondere auch auf ökonomische Nachhaltigkeit geachtet wird.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH | |
| Quelle: | Wasserwirtschaft Heft 12 (Dezember 2024) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Bertalan Alapfy | |
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Die maßgebliche Rolle der Morphologie für die Fließgewässerlebensräume - nachhaltig wirksame Planung von strukturverbessernden Maßnahmen
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Fließgewässer sind Hotspots der Biodiversität. Durch mannigfaltige menschliche Einwirkungen ist diese in den letzten Jahrhunderten stark dezimiert worden. Eine Hauptursache dafür ist die Verarmung der Fließgewässerlebensräume, die in erster Linie aufgrund der Regulierung der Fließgewässer erfolgt ist.
Ethohydraulische Untersuchungen zur Passierbarkeit des Wendelfischpasses
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Der kompakte und modular aufgebaute Wendelfischpass (WFP) soll sowohl den Fischauf- als auch den Fischabstieg auf engstem Raum ermöglichen. Um das Konzept als Ergänzung zum Stand der Technik zu untersuchen, wurden neben hydraulischen Laborstudien in Zusammenarbeit mit Fischökologen des Instituts für angewandte Ökologie GmbH im Technikumsmodell des WFP an der TU Darmstadt ethohydraulische Tests zur Passierbarkeit sowie dem Bewegungsverhalten von eingesetzten Wildfischen durchgeführt.
Modellgestützte Entwicklung und Untersuchung des Wendelfischpasses
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Der kompakte und modulare Wendelfischpass (WFP) soll sowohl den Fischaufstieg als auch den Fischabstieg auf engstem Raum ermöglichen. Dank der wendelförmigen Linienführung bleiben die Strömungsbedingungen nahezu konstant, sodass Gefälleknicke oder Umlenkbecken nicht erforderlich sind. Die skalierbare Wendelform lässt sich an die Bedürfnisse verschiedener Fischarten sowie an standortspezifische Gegebenheiten anpassen.
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Zuckmückenlarven in Wasserversorgungssystemen
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Begünstigt durch den Klimawandel und mehr Nährstoffe sind Zuckmückenlarven häufiger in Trinkwasserleitungen vorhanden. Zuckmückenlarven stellen hauptsächlich ein ästhetisches Imageproblem für den Wasserbetreiber dar. Randbedingungen wie Fließgeschwindigkeit innerhalb von Trinkwasserleitungen müssen kontrolliert werden.