Elektrochemischer Korrosionsschutz von Speicher-Wassererwärmern in der Gebäudetechnik

Speicher-Wassererwärmer erfahren derzeit eine Neubeachtung als zentraler Wärmeenergiespeicher mit Energiepuffercharakteristik. Im folgenden Beitrag werden die Grundlagen und Anwendungsbedingungen für den kathodischen Korrosionsschutz von Speicher-Wassererwärmern dargestellt.

Durch veränderte Lebensgewohnheiten, aber auch durch die steigenden Bedürfnisse der Hygiene bedingt, ist der Bedarf an rasch verfügbarem Warmwasser zum Duschen, Baden sowie Wellness-Erlebnisse groß. Für die Wasservorratshaltung finden in Deutschland in Ein- und Mehrfamilienhäusern hauptsächlich emaillierte Speicher- Wassererwärmer mit Volumina zwischen etwa 100 und 1.000 Liter Einsatz. Hotels, öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Behördengebäude oder allgemein Bürogebäude erfordern wesentlich größere Warmwasser-Speicheranlagen. Allein in Deutschland liegt die Zahl installierter Einheiten bei ca. ½ Million Speicher pro Jahr. Im Zusammenhang mit energieregenerativ arbeitenden Anlagen der Heizungstechnik, wie beispielsweise Thermosolaranlagen oder Wärmepumpen, erfährt der Speicher-Wassererwärmer durch Einbeziehung neuer Technologien wie Schichtenladespeicherverfahren oder bi- und multivalent arbeitende Ausführungen eine Neubeachtung als zentraler Wärmeenergiespeicher mit Energiepuffercharakteristik.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 06 - 2012 (Juni 2012)
Seiten: 6
Preis: € 4,00
Autor: Dr. rer. nat. Wilfried Bytyn

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