Wege zur Echtzeitbewirtschaftung: Erfahrungen mit IoT-Sensorik in bestehenden Messnetzen

Die Einrichtung von hydrometrischen Messpunkten ist kostenintensiv, aber für viele Aufgaben in der Wasserwirtschaft unerlässlich. Grundsätzlich werden Messstandorte zur Maximierung ihrer Wirtschaftlichkeit hinsichtlich ihrer Repräsentativität der Flussgebietseinheit und des festgelegten Schutzgutes festgelegt.

Erfahrungen aus mehr als einem Jahr Betrieb zeigen, dass IoT-Sensoren zur Wasserstandserfassung in der Lage sind, Hochwasserereignisse zuverlässig aufzuzeichnen. Gegenüber klassischen hydrometrischen Pegeln treten nur geringe Messabweichungen auf. Um einer zeitaufwändigen manuellen Überprüfung der Daten bei zunehmender Anzahl von Sensoren zu begegnen, wurde eine Toolbox zur automatisierten Datenqualitätssicherung erstellt. Sie umfasst statistische sowie KI-gestützte Verfahren und ist in der Lage, Messfehler der IoT-Sensoren automatisiert zu korrigieren. 



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 07-08 (August 2023)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Jan Erik Kunze
Dr. Thorsten Mietzel
Benjamin Freudenberg
Prof. Dr.-Ing. André Niemann

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