Wasserkraft spielt eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Energieversorgung, steht jedoch vor ökologischen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf den Fischschutz. Elektrifizierte Fischschutzrechen bieten eine vielversprechende Alternative zu mechanischen Systemen, da sie durch ein elektrisches Feld Fische abhalten und somit größere Stababstände ermöglichen
Elektrifizierte Fischschutzanlagen stellen eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen mechanischen Barrieren dar, da ihre Wirkung durch ein elektrisches Feld ergänzt wird und dies größere Stababstände ermöglicht. Erste Pilotanlagen zeigten jedoch starke Korrosion an den Stahlbauteilen. Deshalb wurde die Anwendbarkeit des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) auf elektrifizierte Fischschutzsysteme untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass KKS eine effektive Schutzmaßnahme darstellt.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft Heft 06 (Juni 2025) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Felix Unterberger Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Aufleger Dipl.-Ing. Dr.techn. Barbara Brinkmeier | |
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Der Sensorfisch - eine innovative Methode zur Abschätzung des Schädigungsrisikos von Fischen an Wasserkraftanlagen
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Der Sensorfisch ist ein innovatives Messinstrument, das die physikalischen Belastungen für Fische bei der Passage von Wasserkraftanlagen unter realen Betriebsbedingungen aufzeichnen kann. Kollisionen, Druckveränderungen, Scherkräfte und Turbulenzen, die in Turbinen oder alternativen Abstiegskorridoren auftreten, können während des laufenden Betriebs gemessen und quantifiziert werden. Aus den Sensorfisch-Daten lassen sich weniger schädliche Turbinentypen, Betriebsmodi und alternative Abstiegskorridore für flussabwärts wandernde Fische identifizieren, was zu einer Verbesserung des Fischschutzes an Wasserkraftanlagen beitragen kann.
Methoden zur Bestimmung der Oberflächengeschwindigkeit bei der Ölabwehr
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Ölfilme auf Fließgewässern stellen eine große Herausforderung dar. Der Artikel zeigt, wie neue Messverfahren helfen, die richtige Ausbringung von Ölsperren zu gewährleisten.
Die Nullspannungstemperatur in Gewichtsstaumauern
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Die Nullspannungstemperatur in Gewichtsstaumauern ist ein kritischer Faktor für deren Standsicherheit und Dauerhaftigkeit. Der Beitrag untersucht die temperaturinduzierten Spannungen, die durch den Hydratationsprozess des Betons während des Bauprozesses entstehen.
Kolmationsmonitoring an einer Renaturierungsstrecke der Wupper
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In der Wupper in Wuppertal-Laaken wurde im Anschluss an eine Renaturierung ab 2017 ein Kolmationsmonitoring durchgeführt und hierbei ein neues Messgerät auf seine Eignung für das Monitoring der räumlichen und zeitlichen Kolmationsdynamik innerhalb des obersten Sohlbereichs getestet. Dazu bot sich der frisch renaturierte Gewässerabschnitt aufgrund der maschinellen Sedimentumlagerungen an.
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Simulation der Hydraulik von Kontrollarmaturen in Wasserversorgungsnetzen
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