Die exakte Quantifizierung von diffusen Stoffeinträgen in die Gewässer stellt eine wichtige Voraussetzung zur Ableitung von wirksamen Minderungsstrategien dar. Es werden ausgewählte innovative Methoden zur Messung des atmosphärischen Stickstoffeintrags, zur Quantifizierung der Wasser- und Winderosion sowie zur Bestimmung des unterirdischen Stoffeintrages mit Hilfe von bodenhydrologischen Messplätzen und neu entwickelten Lysimetern vorgestellt und diskutiert.
Sollen die in der EG-Wasserrahmenrichtlinie enthaltenen Zielstellungen bezüglich der nachhaltigen Verbesserung der Wasserqualität erfüllt werden, dann sind zukünftig verstärkt Maßnahmen zur Verringerung von diffusen Stoffeinträgen notwendig [1]. Anhand von Bilanzierungsrechnungen wurde festgestellt, dass gegenwärtig vor allem die Nährstoffeinträge aus dem Bereich der Landwirtschaft noch erheblich zur Gewässerbelastung beitragen. Da dieser Eintrag vorwiegend über diffuse Pfade erfolgt, bereitet die Quantifizierung bzw. messtechnische Erfassung der transportierten Stoffmengen erhebliche Schwierigkeiten. Jedoch sind derartige Kenntnisse notwendig, um gezielt Minderungsstrategien entwickeln zu können bzw. die Wirksamkeit von bereits vorgenommenen Maßnahmen zu prüfen.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH | |
| Quelle: | Wasser Wirtschaft 11/2005 (November 2005) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Prof. Dr. Ralph Meißner | |
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Ein weiter Weg - Erste Umsetzungsphase der EG-Wasserrahmenrichtlinie
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An der Qualität der Abwasserbehandlung in kommunalen und industriellen Klärwerken liegt es nicht, dass die Ergebnisse der ersten Bestandsaufnahme nach neuem EG-Wasserrecht eher ernüchternd ausfallen. Hauptursachen sind diffuse Schadstoff-Einträge aus der Luft und Landwirtschaft sowie menschliche Eingriffe in den natürlichen Zustand der Wasserkörper.
Der Referentenentwurf eines dritten Gesetzes zur Änderung des WHG
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Ende Februar 2024 wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz der Referentenentwurf eines „dritten Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes“ vorgelegt.Der RefE-WHG verfolgt den Zweck, nationale Regelungen zur Ergänzung der Europäischen „Verordnung (EU) 2020/741 vom 25. Mai 2020 über Mindestanforderungen an die Wasserwiederverwendung“ zu erlassen.
Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm für die FGE Eider
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Für die Flussgebietseinheit Eider sind am 22. Dezember 2020 die WRRL-Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für den 3. Bewirtschaftungszeitraum für die Anhörung der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt worden. Stellungnahmen sind bis zum 22. Juni 2021 möglich. In den Berichten sind die Zustandsbewertungen der Gewässer sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung des guten Zustands dokumentiert.
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Die Flussgebietseinheit Warnow/Peene hat am 22. Dezember 2020 die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme 2021 – 2027 für die Flussgebietseinheit der Öffentlichkeit zur Stellungnahme bis zum 22. Juni 2021 zur Verfügung gestellt. In den Plänen sind der aktuelle Stand des Zustands der Gewässer sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung des guten Zustands dokumentiert.