Eine neue Generation mobiler Instandhaltungslösungen steigert Effizienz und Qualität

Der Kostendruck in der Versorgungsbranche – besonders im regulierten Markt mit festliegenden Netzentgelten – ist hoch und spornt die Suche nach Effizienzpotenzialen an. Auch bei der Instandhaltung lassen sich diese finden, ohne dass die Arbeitsbelastung von Monteuren steigen müsste. Im Gegenteil: Eine vereinheitlichte mobile Anwendung erleichtert den Technikern im Außendienst die Arbeit und sorgt für eine detaillierte Dokumentation der Arbeitsprozesse in hoher Qualität.

Die Vorteile mobiler Lösungen für den technischen Außendienst sind seit den Anfängen von Notebooks und Handhelds bekannt. In vielen Unternehmen sind deshalb in der Vergangenheit jeweils mobile Anwendungen für das Netzleitsystem, für das Enterprise Resource Planning (ERP)- System oder für Geoinformationssysteme (GIS) entstanden. Funktionieren die Systeme als Insellösung gut, haben sie jedoch einen großen Nachteil, wenn ein Monteur sie für die Bearbeitung eines Wartungsauftrags gleichzeitig benötigt. Dann muss er sich mühsam in die verschiedenen Systeme einklinken, Schlüsselnummern merken und diese zum Aufruf des Objektes im nächsten System wieder eingeben. Im schlimmsten Falle hat der Techniker auch noch mehrere, unterschiedliche Systeme mit denselben Informationen zu befüllen. Mit der weiterentwickelten mobilen Technologie ist heute eine viel komfortablere Lösung möglich: Eine moderne mobile Datenmanagement (MDM)-Lösung stattet den Techniker im Außendienst, der beispielsweise eine Versorgungsleitung instand setzen soll, mit allen notwendigen Informationen aus. Auf seinem mobilen Endgerät erhält er seinen Auftrag aggregiert aus dem ERP-System, Netzpläne aus dem GIS oder Netzleitsystem sowie Schaltpläne aus dem Dokumenten-Management- System (DMS).



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 02 - 2011 (Februar 2011)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Axel de Vries

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Entwicklung eines Hauptkennzahlensystems der deutschen Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
In der Modernisierungsstrategie der deutschen Wasserwirtschaft nehmen Benchmarking und die Anwendung von Kennzahlen zu Sicherheit, Qualität, Kundenservice, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle ein. Im Rahmen eines DVGW-Forschungsvorhabens wurden zunächst die in den verschiedenen landesweiten Benchmarkingprojekten verwendeten Kennzahlensysteme, ergänzt um zusätzliche Vorschläge und Anregungen aus aktuellen Entwicklungen, zusammengetragen und auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess der Wasserwirtschaft wurde anschließend ein Vorschlag für ein Hauptkennzahlensystem der deutschen Wasserversorgung erarbeitet.

Automatisiertes Berichtswesen - Transparenz in der abwassertechnischen Kommunikation
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2014)
Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart betreibt vier Klärwerke. Die jeweiligen Betriebstagebücher wurden bisher manuell gepflegt. Ein automatisiertes Berichtswesen ermöglicht nun eine effiziente und zeitsparende Kommunikation nach innen und auch nach außen.

Netz- und Schadenstatistik Wasser - Ergebnisse aus den Jahren 2010 bis 2012
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2014)
Die hier vorliegenden Auswertungen führten die Autoren in Absprache mit dem DVGW-Projektkreis „W 402“ im DVGW-Technischen Komitee „Wassertransport und -verteilung“ durch. Grundlage sind Daten aus den Berichtsjahren 2010 bis 2012. Der DVGW hat bislang drei Auswertungen der DVGW-Schadenstatistik für die Jahre 1997 bis 1999, 1997 bis 2004 und 2006 bis 2009 veröffentlicht.

Die Preis- und Gebührentransparenzinitiative in Rheinland-Pfalz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2013)
Im Rahmen der dritten Projektrunde der rheinland-pfälzischen Benchmarkinginitiative, die im Juni 2012 offiziell zu Ende gegangen ist, wurde die etablierte Methodik um das Zusatzmodul Preis- und Gebührentransparenz erweitert. Aufgrund der positiven Erfahrungen wird es zukünftig ein fester Bestandteil des Benchmarkings Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz.

Präqualifikation und Bewertung von Dienstleistungsfirmen am Beispiel eines Energieversorgers
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (3/2012)
Durch die zunehmende Verlagerung der Wertschöpfung gewinnt die Lieferantenauswahl als Erfolgsfaktor an Bedeutung. Als Ursache wird die unzureichende Kenntnis hinsichtlich Fachkompetenz, Leistungsfähigkeit und Eignung der Lieferanten sowie das Interesse der Auftraggeber, sich gegen Haftungsansprüche im Schadensfall abzusichern, gesehen. Zudem besteht für die Energieversorger eine gesetzliche Verpflichtung, die Qualifikation der beauftragten Dienstleistungsfirmen zu prüfen und über eine entsprechende Nachweisdokumentation zu verfügen. Ziel der Implementierung des Präqualifikations- und Bewertungsverfahrens für die EnBW Regional AG ist es, ein detailliertes Bild über die Bewerberfirmen zu gewinnen und einen Pool an qualifizierten Lieferanten aufzubauen. Zusätzlich dient ein solches Verfahren zur Verringerung von Qualitätsmängeln verursacht durch die eingesetzten Lieferanten, zur Identifizierung von Ansatzpunkten der Lieferantenentwicklung, um Kosten- und Aufwand zu reduzieren.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?