Vorteile und Vorzüge vereint: Membranfiltration mit grundlegendem Redesign

Strengere Abwasserrichtlinien, rasches Bevölkerungswachstum und Engpässe bei der Wasserversorgung lassen den Markt für Membranbioreaktoren (MBR) immer schneller anwachsen. Besonders in urbanen Räumen gewinnt das Membranbelebungsverfahren mit der Möglichkeit der Wasserwiederverwendung zunehmend an Bedeutung.

Foto: Huber SE (05.07.2016) Seit mittlerweile 15 Jahren biete die Huber SE aus Berching (Bayern) mit der rotierenden Membranfiltration VRM hierfür eine hochwertige Filtrationseinheit an. In enger Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Membran- und Modulhersteller Microdyn- Nadir wurde die Huber Membranfiltration VRM nun einem grundlegenden Redesign unterzogen. Ziel war es, die zahlreichen Vorteile des rotierenden Membransystems mit den besonderen Vorzügen der vielfach bewährten Bio-Cel Modultechnologie zu vereinen. Extrem hohe Durchsatzleistungen (bis zu 300 m3/h) und vor allem die sehr energieeffiziente, aber hochwirksame Rotationsreinigung der Membranen (< 150 l/m2·h Spülluft) sind dabei die entscheidenden Vorteile.
Dadurch kann der spezifische Energieverbrauch bei großen Filtrationseinheiten auf weniger als 0,1 kWh/m3 Permeat verringert werden. Gleichzeitig zeichnen sich die rückspülbaren Bio-Cel Module durch eine lange Lebensdauer aus, sind kostengünstig zu reinigen und gewährleisten als Ultrafiltrationsmembrane eine hervorragende Ablaufqualität. Außerdem haben sie gegenüber Hohlfasermembranen den Vorteil, dass sie kaum zu Verzopfungen neigen und damit eine 3 mm Vorsiebung des Abwassers völlig ausreichend ist. Für den Kunden bedeutet dies neben einem zuverlässigen und wartungsarmen Anlagenbetrieb vor allem sehr niedrige spezifische Investitions-, Betriebs-, und Energiekosten.

Unternehmen, Behörden + Verbände: Huber SE (Berching); Microdyn Nadir (Wiesbaden)
Autorenhinweis: Thomas Netter, Huber SE
Foto: Huber SE



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 06/07 - Juli 2016 (Juli 2016)
Seiten: 1
Autor: Thomas Netter

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