„Das Geld ist knapp geworden“ – aktueller hätte diese Feststellung zur Situation der Siedlungswasserwirtschaft in der Begrüßung von Prof. Johannes Pinnekamp auf der 44. ESSENER TAGUNG in Aachen nicht sein können.
Dabei zitierte Gastgeber
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF 05/2011 (Mai 2011) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Wibke Everding | |
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Wie „gerecht“ ist die Struktur der Wassertarife in Baden-Württemberg
heute und im Lichte zukünftiger Entwicklungen?
© Vulkan-Verlag GmbH (5/2011)
Wasserversorgung ist primär eine Vorhalteleistung. Vor diesem Hintergrund werden die derzeitigen Umlagen der Wasserversorgungskosten hinterfragt und am Kriterium eines „gerechten“ Wasserpreises im Hinblick auf die Auswirkungen auf die einzelnen Haushalte untersucht.
Wie viel darf Wasser kosten? Ein historischer Abriss der Wasserpreispolitik
in Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert
© Vulkan-Verlag GmbH (5/2010)
Was ist ein angemessener Wasserpreis? Seit 2007 sehen sich hessische Wasseranbieter mit Kartellverfahren wegen überhöhter Wasserpreise konfrontiert. Die Diskussion über angemessene Wasserpreise ist jedoch keine aktuelle Debatte. Als die Stadt Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert ihre moderne Wasserversorgung aufbaute, waren die Wasserpreise Grund für heftige Debatten im Stadtparlament. Das Ergebnis war außergewöhnlich und zeichnete den sozialen Weg Frankfurts in die Moderne ab.
Wasser- und Abwasserwirtschaft: Sicherheit und Qualität bestimmen
den Preis, nicht umgekehrt!
© Vulkan-Verlag GmbH (1/2009)
Der Wassersektor – Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung – in Deutschland ist im Umbruch. Der Autor gibt aufgrund der Vorträge und Diskussionen auf der Handelsblatt-Jahrestagung 2008 in Berlin einen Sachstandsbericht zu den Themen: Selbstverständnis der Branche, europäischer und nationaler Rechtsrahmen, Benchmarking als Instrument des Wettbewerbs, Preisvergleiche und Tarifstruktur, öffentliche und private Organisation des Wassersektors. Die kommunale Verantwortung für die Daseinsvorsorge im Wassersektor muss bewahrt werden. Der Prozess der Modernisierung ist konsequent fortzuführen.
Als Verlobte lassen grüßen... - Die Vermählung von Schwerin und Eurawasser steht noch zur Debatte
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2001)
Wie schwer es Kommunal- Unternehmen fällt, sich im freien Wettbewerb zu behaupten, hat Schwerin bei der Liberalisierung des Strommarktes am eigenen Leib erfahren. Auf dem Feld der Wasserwirtschaft soll der Landeshauptstadt diese Erfahrung erspart werden. Deshalb hat sie vorsorglich einen privaten strategischen Partner gesucht und auch gefunden. Mit dem Aufgebot müssen die frisch Verlobten allerdings noch warten.
Anwendung eines neuartigen Ansatzes für die Regelung des Talsperrensystems der Megastadt Lima (Peru)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die Megastadt Lima (Peru) mit 9,5 Mio. Einwohnern ist mit ca. 9 mm Jahresniederschlag nach Kairo die zweittrockenste Stadt der Welt. Die Trinkwasserversorgung erfolgt zu 79 % über die Abflüsse des Flusses Rimac und einem Talsperrensystem, bestehend aus 22 Speichern mit einer Gesamtkapazität von 332 Mio. m³. Daneben hat die mit dem System erzeugte Energie einen Anteil von 11 % an der landesweiten Stromproduktion und deckt den Wasserbedarf der regionalen Landwirtschaft sowie Industrie. Der Beitrag stellt an diesem Beispiel die Nutzung eines neuen, leicht zu implementierenden Ansatz zur Regelung der Wasserabgabe vor.