Strategien und Maßnahmen zur Sanierung des Wasserhaushalts in den sächsischen Bergbaufolgelandschaften

Innerhalb des Freistaates Sachsen befinden sich zwei Braunkohlereviere, das Lausitzer Braunkohlerevier sowie das Mitteldeutsche Braunkohlerevier (Bild 1). Im Detail sind die hydrologischen, geologischen und technischen Verhältnisse in den beiden Revieren unterschiedlich. Die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen ähneln sich jedoch und sind auch gleichzeitig zu
bewältigen.

Der Freistaat Sachsen hat Anteil an zwei aktiven Braunkohlerevieren, dem Lausitzer und dem Mitteldeutschen Braunkohlerevier. In beiden Fällen wurde der natürliche Wasserhaushalt durch den Bergbau massiv verändert. Der beschlossene Braunkohleausstieg stellt die Wasserwirtschaft vor große Herausforderungen, denn damit gehen erneut große Veränderungen im Wasserhaushalt einher. Diese treffen auf die stärker werdenden Auswirkungen des Klimawandels, die sich insbesondere in einer zunehmenden Trockenheit äußern. Die Unsicherheiten in den Randbedingungen hinsichtlich der Entwicklung von Dargebot und Bedarf sowie hinsichtlich des zeitlichen Horizontes der Veränderungen machen kluge Instrumente des Wassermanagements notwendig. Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen stellt sich diesen Herausforderungen und stimmt sich dabei mit den Akteuren in Sachsen und in den ebenfalls betroffenen Bundesländern ab.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 04 (April 2023)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr.-Ing. Stefan Dornack
Dr.-Ing. Jörg Weißbach

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