Beeinflussung der Rohgaszusammensetzung und aktuelle Abgasreinigungskonzepte

1. Bildung und Freisetzung von Schadstoffen – Beispiele
2. Schlussfolgerungen zu den Einflussfaktoren der Rohgaszusammensetzung
3. Zielkonflikt Schadstoffverteilung
4. Aktuelle Konzepte zur Abgasreinigung
5. Zusammenfassung
6. Quellen

Der Verbrennungsvorgang kann in gewissen Grenzen auf eine minimale Bildung von feuerungsbedingten Schadstoffen (CO, TOC, NOx) optimiert werden. Schadstoffe, die im Brennstoff enthalten sind (Schwefel, Halogene, Schwermetalle), können durch die Bedingungen im Feuerraum mehr oder weniger stark Richtung Abgas transferiert werden. Der wichtigste Einflussparameter ist der Brennstoff selbst: Bei feinteiligen, homogenen Brennstoffen lassen sich die Parameter Temperatur, lokaler Sauerstoffüberschuss etc. einfacher einstellen und optimieren als bei grobstückigen, inhomogenen Brennstoffen wie Hausmüll. Anhand von drei Beispielen (NOx-Bildung; Sekundär-Absorption von SO2 an Flugstäuben; Austrag von Staub aus Rostfeuerungen) werden Beeinflussungsmöglichkeiten aufgezeigt. Aus der Vielzahl von möglichen und realisierten Abgasreinigungskonzepten werden vier aktuelle Anlagen kurz vorgestellt.


 














Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 3 (2007) (September 2007)
Seiten: 13
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Chem. Ruedi Frey

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Abfallverbrennung heute
© Rhombos Verlag (1/2008)
Warum die MVA-Technik von Betroffenen nach wie vor mit großer Skepsis verfolgt wird

Alles unter Kontrolle
© Rhombos Verlag (3/2015)
Langzeitprobenahmesysteme für organische Schadstoffe tragen zur Optimierung und Akzeptanz von Anlagen bei

Netto-Wirkungsgrad elektrisch größer dreißig Prozent – Grundsätzliche Potentiale in Abfallverbrennungsanlagen –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Der derzeitig realisierbare elektrische Netto-Wirkungsgrad einer Abfallverbrennungsanlage beträgt etwa 30 %. Hierbei handelt es sich um einen technisch plausiblen Wert, der bei einer üblichen Betriebssicherheit und Verfügbarkeit erreicht werden kann. Eine vergleichbare Technologie ist an der HR AVI in Amsterdam realisiert. Diese Abfallverbrennungsanlage ist seit 2007 in Betrieb.

CO2-Reduktion durch optimierte Verfahrenstechnik in Müllverbrennungsanlagen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2008)
Bei der thermischen Verwertung von Abfällen wird Energie erzeugt, die fossile Energieträger substituiert. Wie zahlreiche Studien in Deutschland gezeigt haben, wird auch in Zukunft die thermische Behandlung von Abfällen in den klassischen Müllverbrennungsanlagen eine wichtige Rolle spielen, um dem Entsorgungsauftrag nachzukommen. Unter Beachtung dieser Rahmenbedingungen und der vorgegebenen deutschen Klimaschutzziele muss es deshalb ein Anliegen sein, die möglichen technischen Optimierungs- und Treibhausgasminderungspotenziale in Müllverbrennungsanlagen in vollem Umfang auszuschöpfen.

Die TRGS 517
© Rhombos Verlag (9/2008)
Bericht zur Fachtagung vom 13. Juni 2008

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?