Der Hochwasser-Pass für eine resiliente Gesellschaft gegenüber Starkregen und Hochwasser

Der Hochwasser-Pass ist Teil eines mehrstufigen Programms, das Hauseigentümer für das Thema Hochwasser und Starkregen sensibilisiert und die Eigenvorsorge unterstützt. Dabei wird die Überflutungsgefahr eines Hauses bewertet und Empfehlungen für eine effektive Eigenvorsorge gegeben. Die Eigenvorsorge geht mit Do-it-your-self-Maßnahmen oder mit der Hilfe eines Sachkundigen, der im Rahmen einer Beratung den Hochwasser-Pass ausstellt.

Die Starkregen- und Hochwasserereignisse vom 13.-15. Juli 2021 haben uns die Relevanz einer umfassenden und funktionierenden Überflutungsprävention akut und erneut vor Augen geführt. Die Natur hält mit der Erhitzung der Erdatmosphäre immer mehr und intensivere Flut-Ereignisse für uns bereit, die unsere Schutzmaßnahmen an ihre Grenzen führen oder diese gar überfordern. Diese Ereignisse führen uns vor große volkswirtschaftliche Herausforderungen, wenn wir es nicht schaffen, uns besser als bisher an die neue Wirklichkeit mit mehr Wetterextremen anzupassen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft - Heft 02-03 (März 2022)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Ing. (FH), M. Sc. Horst Geiger
Georg Johann

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

CDR-Technologien auf dem Weg in die Klimaneutralität
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2024)
Der Klimawandel nimmt besorgniserregende Ausmaße an. Zugleich wird klimaneutralität versprochen. Im Paris-Abkommen nur vage in Aussicht gestellt, soll ausweislich Art. 2 des europäischen Klimagesetzes für die Union im Jahr 2050 und nach § 3 Abs. 2 KSG für Deutschland bereits 2045 bilanziell Klimaneutralität erreicht sein.

Klimaneutralität erreichen und Industriestandort bleiben – Eine Kreislaufwirtschaftsstrategie für Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Dieser Beitrag stellt die Sicht der Kreislauf- und Entsorgungsbranche dar: In Zukunft Klimaneutralität zu erreichen und dabei Industriestandort zu bleiben bedarf einer klugen Transformation unserer Wirtschaft. Um dies zu ermöglichen, braucht Deutschland eine praxisnahe und ambitionierte nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie. Zentral sind dabei die Verzahnung von Kreislaufwirtschaftspolitik und Rohstoffstrategie, die Einbettung der nationalen in die europäischen Aktivitäten, ein Eingehen auf stoffstromspezifische Herausforderungen insbesondere in den Bereichen Metalle, Mineralik und Kunststoffe sowie die Schaffung unverzichtbarer Rahmenbedingungen für die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft.

Unser Weg zur Klimaneutralität
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Produkte und Innovationen aus der Chemie sind an vielen Stellen der Schlüssel für eine klimaneutrale Zukunft.

Die Architektur des deutschen Klimaschutzrechts
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2022)
Klimaschutz ist in allerMunde. Nicht nur die Klimawissenschaft, auch Politik, Gesellschaft, die Rechtswissenschaft und nun sogar das Bundesverfassungsgericht3 erkennen zunehmend die Tragweite der Klimakrise und bemühen sich um deren Lösung. Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick auf die Antworten, die unsere Rechtsordnung auf die „Schicksalsfrage“ Klimawandel heute gibt bzw. perspektivisch geben muss.

Klimaschutz und Städte – Perspektiven des öffentlichen Rechts
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2022)
Spätestens seit dem Bericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) zu der Frage, ob 1,5 Grad Celsius globale Erderwärmung noch vermieden werden können, weiß die Staatengemeinschaft, dass dies kaum noch möglich ist.2 Es handelt sich wohl umden wichtigsten Sachstandsbericht des Weltklimarats, da die Folgen und Risiken, die diese Erderwärmung auslöst, ebenfalls klar prognostiziert werden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?