Re-Use von Antriebsbatterien aus Elektrofahrzeugen in Stationärspeichern – Chancen und Risiken

Das Thema der Lithium-basierten Batterien wird immer wichtiger, sowohl im Kontext der Elektro-Mobilität als auch im Bereich der stationären Speicher. Der Hauptfokus liegt hier beim Produzenten meist auf der Anwendung im First-Life. Aber auch nach dem First-Life im Mobilitätssektor besitzen die Batterien meist noch ein hohes Potential für weniger anspruchsvolle Anwendungsbereiche in einem Second-Life. Auf diese Weise können hohe Kosten, CO2-Emissionen und Deponierung von Material im Falle der Entsorgung der Lithium-Ionen-Batterien vermieden bzw. zeitlich verschoben werden. Dies ist von Vorteil, da die Recyclingverfahren immer weiterentwickelt werden und zukünftig höhere Recycling-Quoten ermöglichen.

Die Smart Power GmbH & Co. KG ist ein 2014 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Garchingbei München in Deutschland. Ziel der Smart Power ist die Integration von mittleren und großenBatteriespeichern in das Stromnetz, um dieses zu entlasten, eine höhere Integration von ErneuerbarenEnergien zu ermöglichen und die Kunden der Netzbetreiber und Energieversorger zu entlasten.

Als Ausgründung der MaxSolar GmbH, die als Fokus die Integration von großen Photovoltaikanlagenhat, ist der grüne Gedanke Teil aller Tätigkeiten.

Aus diesem Grund werden auch in Forschungsprojekten neuartige Ideen, wie die Second-LifeNutzung von Traktionsbatterien, vorangetrieben.

Im Rahmen der Präsentation wird sowohl auf technische als auch auf rechtliche Herausforderungenbei dem Thema Second-Life von Traktionsbatterien eingegangen. Darüber hinauswerden Teile der Ergebnisse aus den durchgeführten Forschungsprojekten vorgestellt. Außerdem wird auf die Potentiale in ökologischer und ökonomischer Hinsicht eingegangen.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Recy & Depotech 2016 (November 2016)
Seiten: 4
Preis: € 2,00
Autor: Ulrich Bürger
Dr.-Ing. Franz Hauk

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