Weg von der thermischen Nutzung: Holzzerkleinerer für höchste Anforderungen

Der Markt der Altholzverwertung erfährt eine Kehrtwende – weg von der thermischen Verwertung hin zum Recycling. Ob Möbel, Sperrgut oder andere Althölzer: Das österreichische Unternehmen Lindner präsentiert seine innovativen Zerkleinerungslösungen für vielfältige Anwendungen.

Foto: Lindner-Recyclingtech (04.05.2018) In Deutschland soll die stoffliche Verwertung von Altholz um mindestens zehn Prozent steigen. Ziel ist eine Recyclingquote von 30 Prozent. Das sieht die im April 2017 in Kraft getretene novellierte Altholzverordnung vor. Mit dem Schwerpunkt auf Lösungen zur effizienten Altholzaufbereitung präsentiert Lindner bei den VDMA Praxistagen Zerkleinerungstechnologie, die den höchsten Anforderungen an Qualität und Service gerecht werden soll. Ob Paletten, Möbel, Sperrgut, Bau- und Abbruchabfälle, Dachbalken, Bahnschwellen und vieles mehr: Das österreichische Unternehmen mit 70 Jahren Expertise ist kompetenter Systempartner, wenn es um die Aufbereitung von Altholz zur thermischen oder stofflichen Verwertung geht.
Mit den Serien Urraco und der Miura hat Lindner zwei besonders starke Maschinentypen für die ideale Zerkleinerung von Altholz im Angebot. Die Zweiwellen-Mobilschredder sind unempfindlich gegenüber Fremdteilen, wie sie häufig das Aufgabematerial Holz in Verwertungsbetrieben belasten: Nägel, Schrauben, Metallplatten, Glas, Hartkunststoffe etc. ...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Lindner-Recyclingtech GmbH (A-9800 Spittal/Drau)
Autorenhinweis: Martin Drussnitzer, Lindner-Recyclingtech
Foto: Lindner-Recyclingtech



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 2 - Mai 2018 (Mai 2018)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Martin Drussnitzer

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

PlasticFreeDanube: Composition of macro-plastic waste in and along the Danube River
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
The reliable estimates are essential to developing measures to reduce plastic pollution and to make successes measurable and visible. For this reason, the cross-border project "PlasticFreeDanube" (PFD), which is co-financed by the European Regional Development Fund within the framework of Interreg Slovakia-Austria, aims to gain new knowledge on this topic for the Danube.

Circular by Design (CbD) - Ressourcenwende über nachhaltiges Produktdesign am Fallbeispiel Kühl-/Gefriergeräte
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Um zukünftig eine stabile Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen sicherzustellen, bedarf es dringend eines Umdenkens in der Rohstoffnutzung und beim lebenszyklusweiten Stoffstrommanagement. Im Jahr 2010 wurden beispielsweise nur 14 Prozent der in Deutschland eingesetzten Rohstoffe aus Schrott gewonnen, bei Recyclingkosten von über 50 Milliarden Euro. Für Metalle wie Aluminium, Stahl oder Kupfer, die sich in vielen Konsumgütern befinden, lag der Anteil an Sekundärrohstoffen bei der Gesamtproduktion in Deutschland im Jahr 2016 gerade einmal bei 40 Prozent (Europäische Kommission, 2016). Eine wesentliche Ursache dafür ist, dass bei der Herstellung bzw. Neukreation von Produkten (Produktdesign) die Kreislauf- und Recyclingfähigkeit am Lebenszyklusende (EoL) bisher kaum mitgedacht wird. Hier setzt das Projekt „Circular by Design“ an, um an einem konkreten Haushaltsprodukt zu zeigen, welche Materialeffizienzpotenziale im Hinblick auf die Rückgewinnung der enthaltenen Rohstoffe, sowohl bezüglich des konstruktiven Produktdesigns als auch der Materialauswahl, vorhanden sind.

Forschungskolleg Verbund.NRW - Interdisziplinäre Forschung zur Ressourceneffizienz von Verbundwerkstoffen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Verbundwerkstoffe und -konstruktionen können aufgrund der Kombination von verschiedenen Materialien und Werkstoffeigenschaften komplexe funktionale, ökonomische und ökologische Anforderungen erfüllen und werden im Bauwesen zunehmend eingesetzt.

Von der Stoffflussanalyse zur Handlungsempfehlung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Die Methode der Stoffflussanalyse hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Maßgeschneiderte Software erlaubt nunmehr einerseits die sehr detaillierte Modellierung realer Systeme und andererseits den Einsatz mathematisch-statistischer Methoden zur Behandlung der Datenunsicherheit.

Kreislaufwirtschaft in der Steiermark – zukunftsweisende Ansätze auf Landesebene
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Das Land Steiermark hat sich mit dem Landes-Abfallwirtschaftsplan Steiermark 2019 (Winter 2019) dem Weg zur ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft verschrieben. Er definiert als übergeordnete Vision den Wandel zur Kreislaufwirtschaft bis zum Jahr 2050 und legt in diesem Sinne konkrete Strategien und Ziele für die nächsten Jahre fest. Dieser Weg erfordert eine Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch. Anstelle der bisher in vielen Bereichen noch immer vorherrschenden linearen Produktions- und Nutzungsketten Primärrohstoffentnahme, Produktion, Nut-zung, Entsorgung) muss eine möglichst lange und werterhaltende Nutzung von Produkten und Rohstoffen im Mittelpunkt stehen. Die gesetzlichen Grundlagen dafür wurden bereits mit der Einführung der fünfstufigen Abfallhierarchie in der europäischen Abfallrahmenrichtlinie 2008 geschaffen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?