Schweizerisches Know-how für italienischen Biomüll: Europas größte Trockenvergärungsanlage entsteht bei Bologna

Für den Bau der größten Trockenvergärungsanlage Europas liefert Hitachi Zosen Inova seine Kompogas-Technologie. Die Anlage, die in Norditalien entsteht, vergärt in Zukunft jährlich rund 100.000 Tonnen Bioabfälle. Von den daraus generierten Gas- und Stromerträgen profitiert die Region rund um Bologna. Ein Unternehmen aus der Schweiz liefert das Know-how.

Foto: HZI (05.07.2016) Unter der Leitung des italienischen Traditionsunternehmens Cesaro Mac. Import, einem Familienunternehmen mit Sitz bei Venedig, entsteht nördlich von Bologna Europas größte Trockenvergärungsanlage für Bioabfälle. Als Exklusivpartner von Kompogas in Italien setzt Cesaro Mac. auf die bewährte Technologie aus dem Hause Hitachi Zosen Inova (HZI).
Das gelieferte Kernmodul, bestehend aus Pfropfenstromfermenter, Beschickung, Austrag sowie einem Prozessüberwachungssystem und Servicedienstleistungen, hat sich bei der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen schon mehrfach bewährt: „Nachdem wir die Kompogas-Technologie bereits erfolgreich in den Anlagen Faedo (Provinz Trentino), Novi Ligure (Provinz Alessandria) und Nera Montoro (Provinz Trentino) einsetzen, war für uns klar, dass wir auch in diesem Schlüsselprojekt auf Kompogas setzen“, sagt Pietro Cesaro, Sales General Manager bei Cesaro Mac Import. Die Anlage wird künftig von HERAmbiente SpA betrieben, dem größten Abfallverwerter Italiens. Das Unternehmen suchte für das Projekt in Sant’Agata Bolognese nach der effizientesten und wirtschaftlichsten Lösung, um die organische Fraktion der gesammelten Hausabfälle zu behandeln...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Hitachi Zosen Inova AG (Zürich); Cesaro Mac. Import (Eraclea, Italien)
Autorenhinweis: Bernhard Fenner, HZI
Foto: HZI



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 06/07 - Juli 2016 (Juli 2016)
Seiten: 1
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Autor: Bernhard Fenner

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