Im Auftrag der BKV GmbH wurde das Modell „Vom Land ins Meer – Modell zur Erfassung landbasierter Kunststoffabfälle“ entwickelt. Dieses Modell erfasst erstmals systematisch Einträge von nicht ordnungsgemäß entsorgten Kunststoffabfällen aus Deutschland, die in die Nordsee, die Ostsee und das Schwarze Meer gelangen. Dabei werden alle Eintragspfade und -quellen berücksichtigt. Unterschieden wird zwischen Einträgen von Mikro- und Makroplastik.
Kunststoffe sind Wertstoffe und somit viel zu wertvoll, um am Ende ihrer Nutzungsphase als Abfall ungenutzt in den Meeren zu schwimmen. Ob und wie der in den Meeren bereits vorhandene Abfall einer geordneten Entsorgung zugeführt werden kann, ist eine Herausforderung unserer Zeit; die Vermeidung weiterer Einträge von Abfällen eine andere. In diesem Zusammenhang spielen regionale Gegebenheiten, verantwortungsvolles Handeln und Verhalten von Menschen und Institutionen sowie funktionierende Abfallmanagementsysteme eine entscheidende Rolle. Um einen wirkungsvollen Beitrag zur Vermeidung weiterer Einträge von Abfällen in die Meere zu leisten, erscheint eine Identifikation und Analyse der Eintragspfade sowie der korrespondierenden Masseströme der Abfälle wünschenswert.
Im Auftrag der BKV mit Unterstützung von FCIO, IK, PlasticsEurope Deutschland und VDMA hat Conversio erstmalig einen Modellansatz zur Erfassung landbasierter Kunststoffabfälle im Hinblick auf ihre Eintragspfade und Eintragsquellen in die Meere vorgestellt. Die Methodik wurde dabei in einem ersten Schritt auf die Einträge von nicht ordnungsgemäß entsorgten Kunststoffabfällen aus Deutschland in die Nordsee angewandt und nun um die Einträge in die Ostsee und das Schwarze Meer erweitert. Damit wird ein Gesamtbild für die Deutschland zurechenbaren Einträge von nicht ordnungsgemäß entsorgen Kunststoffabfällen in die Meere präsentiert. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer methodischen Herangehensweise die Haupteintragspfade für Kunststoffe systematisch zu erfassen, zu strukturieren sowie quantitativ zu beschreiben.
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH | |
| Quelle: | Biomasse-Forum 2018 (November 2018) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Stephanie Cieplik | |
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circPLAST-mr - Das österreichische Leitprojekt zum mechanischen Recycling von Kunststoffen
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Es wird ein Überblick über das Leitprojekt circPLAST-mr, das österreichische Leitprojekt zum mechanischen Recycling von Kunststoffen, gegeben, in dem alle relevanten Prozessschritte untersucht werden. Hervorzuheben sind die prozessschrittübergreifenden Arbeitspakete, in denen die Digitalisierung entlang der Prozesskette sowie die LCA-orientierte Prozessgestaltung untersucht werden.
Geruchsverbesserung von PCR-Rezyklat
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Die derzeit stattfindende Akkumulation von Mikroplastik in der Umwelt und die davon ausgehenden potentiellen Gefahren für die Ökosysteme sowie die menschliche Gesundheit, erfordern im Sinne des Vorsorgeprinzips eine drastische Reduktion jeglicher Kunststoffemissionen.
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© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
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Formstabile Verpackungsabfälle aus Polyolefinen in der getrennten Sammlung in Österreich für 2021
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Bis 2030 sollen 55 % der Kunststoffverpackungen recycelt werden. Die Sammlung und Sortierung von Abfällen sind wichtige Schritte für eine Kreislaufwirtschaft. Aktuell können Kunststoffverpackungen aus Polypropylen (PP), high-Density Polyethylen (HDPE) und Polystyrol (PS) nicht wieder für qualitativ hochwertige Anwendungen, wie Verpackungen von Lebensmitteln eingesetzt werden.