Rheinquerung bei Bingen – Stromversorgung wichtiger Trassen mittels grabenloser Technik

Die Deutsche Bahn AG hat den Neubau einer Einspeiseleitungstrasse veranlasst, um die Stromversorgung wichtiger Strecken für den Güter- und Fernverkehr zu sichern. Die etwa 3,5 km lange Stromtrasse wurde auf ganzer Länge erdverlegt geplant und hergestellt. Hierbei wurden für rund 50 % der Strecke Sonderbauwerke zur Unterquerung von Hindernissen erforderlich – etwa für die Unterquerung des Rheins auf ca. 1.300 m Länge, in geschlossener Bauweise mittels Rohrvortriebsverfahren. Neben Planungsphase und Bauausführung werden auch die Rolle einer fachtechnischen Baubegleitung sowie die Verantwortlichkeiten der beteiligten Parteien während der Bauausführung beleuchtet.

Eine über 50 Jahre alte 15-kV Speiseleitungstrasse versorgt vom Unterwerk Bingen (UW-Bingen) aus die linksrheinische Bahnstrecke Bingen Hbf – Mainz und die rechtsrheinische Bahnstrecke Wiesbaden Ost – Niederlahnstein mit Strom. Diese beiden Bahnstrecken stellen die wichtigsten Nord-Süd-Achsen mit Anschluss an die Häfen Rotterdam und Antwerpendar, wobei rechtsrheinisch vorrangig Güterverkehrszüge und linksrheinisch in erster Linie Personen-Fernverkehrszüge verkehren.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2016 (März 2016)
Seiten: 5
Preis: € 5,00
Autor: Torben Meins
Christian Trittenbach

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