Wohin mit Lithium Batterien?

GRS Batterien startet neuen Logistikprozess f√ľr leistungsstarke Lithium-Batterien

Hamburg, im Juli 2013. Im Juli 2013 startet die Stiftung Gemeinsames R√ľcknahmesystem Batterien (GRS Batterien) eine neue logistische Komplettl√∂sung f√ľr Lithium-Batterien: Mit der Festlegung der BAM Bundesanstalt f√ľr Materialforschung und ‚Äďpr√ľfung BAM vom 02. Juli 2013 kann GRS Batterien die R√ľcknahme und den Transport nicht nur von gebrauchten sondern nun auch von besch√§digten Lithiumbatterien in ganz Deutschland sicherstellen. ‚ÄěDamit ist eine wesentliche Herausforderung f√ľr den Einsatz neuer Batterietechnologien gel√∂st‚Äú kommentiert GRS-Vorstand Georgios Chryssos den Schritt, "die sichere R√ľcknahme von Hochenergiebatterien jeder Art ist somit gew√§hrleistet".

Aufgrund gefahrgutrechtlicher und sicherheitstechnischer Anforderungen war der Transport gro√üer Lithium-Batterien, wie sie zum Beispiel im Bereich der e-Mobilit√§t oder der dezentralen Energiespeicherung verwendet werden, bisher nicht oder nur sehr schwer m√∂glich. ‚ÄěWir freuen uns sehr, dass sich die intensive Arbeit der letzten Monate nun auszahlt und wir als erstes R√ľcknahmesystem in Europa den Batterieherstellern den ordnungsgem√§√üen Transport von besch√§digten Lithiumbatterien anbieten k√∂nnen, deren Gewicht 500 g √ľbersteigt‚Äú bewertet GRS-Vorstand Georgios Chryssos die Festlegung der BAM.

In Abstimmung mit den zust√§ndigen Beh√∂rden hat GRS Batterien ein modulares Beh√§lter- und Verpackungskonzept entwickelt: hochqualifizierte Logistikpartner √ľbernehmen defekte und besch√§digte Lithiumbatterien direkt bei den √úbergabestellen in einer fachgerechten Verpackung und f√ľhren den sicheren Transport zur Verwertungsanlage unter Einhaltung der beh√∂rdlichen Vorgaben durch.

Einzigartig ist, dass die von GRS Batterien erwirkte Einzelfestlegung das R√ľcknahmesystem in die Lage versetzt, f√ľr den sicheren Transport von besch√§digten Lithiumbatterien verschiedenster Typen und Gewichte, das gleiche Beh√§ltersystem zu verwenden. Der modulare Aufbau der f√ľr den Transport besch√§digter Lithiumbatterien mit einer Bruttomasse bis zu 200 kg zugelassen Verpackung erlaubt ein H√∂chstma√ü an Flexibilit√§t sowie eine Standardisierung der logistischen Prozesse, wodurch es GRS Batterien m√∂glich ist, die fl√§chendeckende Sammlung im Auftrag seiner Nutzer durchzuf√ľhren.

Pilotprojekt mit öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern gestartet

In einem Pilotprojekt mit √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§gern (√∂rE) wird das neue Konzept nun getestet: aktuell werden erste qualifizierter Sammel- und Annahmestellen f√ľr private Endverbraucher, Kleingewerbe, Kleinmengensammler und sonstige Verbraucher bei √∂rE eingerichtet. Dabei unterst√ľtzt GRS die √∂rE-Pilot-Sammelstellen im qualifizierten Umgang mit Lithium- und anderen Hochenergiebatterien und der Durchf√ľhrung regionaler Kommunikationsma√ünahmen. Bis Jahresende werden die Erkenntnisse dokumentiert und technisch-logistische Verbesserungen vorgenommen, um dann bundesweit qualifizierte Sammel- und Annahmestellen einzurichten und so eine fl√§chendeckende Annahme von Ger√§te- und Industriebatterien aller Art anbieten zu k√∂nnen.

GRS Batterien

Die Stiftung Gemeinsames R√ľcknahmesystem Batterien (GRS Batterien) √ľbernimmt seit √ľber zw√∂lf Jahren die R√ľcknahmeverantwortung f√ľr zur Zeit √ľber 2.550 Batteriehersteller und -importeure. Dazu geh√∂rt auch die Anzeige der Marktteilnahme beim Umweltbundesamt. Die Hersteller von GRS Batterien brachten 2012 fast 33.000 Tonnen Batterien und Akkus in Verkehr, das sind mehr als 1,4 Milliarden St√ľck. Zur Erf√ľllung der R√ľcknahmeverpflichtung hat GRS Batterien deutschlandweit und fl√§chendeckend mehr als 170.000 R√ľckgabestellen eingerichtet, davon allein 140.000 im Handel. Die gr√ľne Sammelbox ist dabei zum Synonym f√ľr Batterierecycling geworden. Die aktuelle Sammelquote betr√§gt 43,6 %. Nahezu alle zur√ľckgenommenen Batterien werden verwertet.
 
Quelle: Pressemeldung Stiftung Gemeinsames R√ľcknahmesystem Batterien vom 25.07.2013



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