Mittelstand sieht sich gut ger√ľstet

Start der elektronischen Nachweisf√ľhrung f√ľr gef√§hrliche Abf√§lle zum 1. April 2010

Zum 1. April 2010 l√∂st ein elektronisches Nachweisverfahren zur √úberwachung der Entsorgungswege gef√§hrlicher Abf√§lle(eANV) das bisherige Verfahren auf der Basis von Papierformularen ab. Ab diesem Zeitpunkt m√ľssen die vorgeschriebenen Nachweise von den Unternehmen elektronisch bearbeitet und √ľbermittelt werden. Betroffen sind etwa 2,5 bis 3 Millionen Nachweise pro Jahr.

Der Mittelstand sieht sich mit Blick auf dieses Datum gut ger√ľstet. Nach einer aktuellen Verbandsumfrage des bvse-Bundesverband Sekund√§rrohstoffe und Entsorgung e.V. nehmen bereits jetzt ? vor dem offiziellen Start der elektronischen Nachweisf√ľhrung ? knapp 30% der bvse-Mitglieder an dem neuen Verfahren teil. Fast 70% der Unternehmen, die die Nachweise noch nicht elektronisch f√ľhren, haben schon Ma√ünahmen zur Umsetzung der ab 1. April geltenden Verpflichtung ergriffen.

"Angesichts der Tatsache, dass ein Gro√üteil der bvse-Mitglieder den Schwerpunkt ihrer T√§tigkeit in der Sekund√§rrohstoffwirtschaft, also bei nicht gef√§hrlichen und damit nicht nachweispflichtigen Abf√§llen, haben, sind dies erfreulich gute Zahlen", findet bvse-Justiziarin Dr. Manuela Hurst. Sie verweist darauf, dass der bvse fr√ľhzeitig Seminare und Veranstaltungen angeboten und laufend √ľber die verschiedenen Informationskan√§le des Verbandes auf diese Problematik hingewiesen habe.

Diese Informationsoffensive ist auch noch nicht abgeschlossen. So bietet der bvse das n√§chste Seminar zum Thema elektronische Nachweisf√ľhrung bereits am 05. Mai 2010 im bvse-Bildungszentrum, Bonn an.

Dr. Manuela Hurst hebt hervor, dass die Einf√ľhrung der elektronischen Nachweisf√ľhrung zun√§chst mit organisatorischem, zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden ist. Dies stelle insbesondere kleine Unternehmen vor gro√üe Herausforderungen. Mittelfristig biete sich jedoch durchaus auch die Chance, Verwaltungsaufwand und Kosten zu reduzieren.

"Trotz aller Anstrengungen im Vorfeld des 1. April 2010 und der positiven R√ľckmeldungen aus dem Mitgliederkreis des bvse ist nicht zu erwarten, dass die Einf√ľhrung der elektronischen Nachweisf√ľhrung v√∂llig reibungslos funktioniert. Da bei allen Beteiligten ? Entsorgern, Erzeugern und Beh√∂rden ? tief greifende Umstellungen erforderlich sind, erwarten wir Startschwierigkeiten. Hier ist allerdings von Bund und L√§ndern bereits signalisiert worden, dass es Vollzug mit Pragmatismus und Augenma√ü geben werde. Dies ist vor dem Hintergrund des Ziels, m√∂glichst schnell die elektronische Nachweisf√ľhrung erfolgreich zu praktizieren, nur zu begr√ľ√üen", erkl√§rte bvse-Justiziarin Dr. Manuela Hurst.



Copyright: © bvse-Bundesverband Sekund√§rrohstoffe und Entsorgung e.V. (31.03.2010)
 
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