Konkurrenz um Kalorien - Biokraftstoffe oder Nahrungsmittel? Antworten zur Nachhaltigkeit bei HighChem hautnah 2009

Die Begriffe "nachhaltig" oder "nachhaltige Entwicklung" werden in unserer Zeit gern verwendet. Damit soll ausgedrĂŒckt werden, dass man mit seinem eigenen Handeln an kĂŒnftige Generationen denkt - an eine ebenso lebenswerte oder noch lebenswertere Zukunft.

"Chemiker verstehen unter nachhaltiger Chemie die Anwendung verschiedener Methoden zur DurchfĂŒhrung chemischer Reaktionen ohne Belastung zukĂŒnftiger Generationen. Es geht bei der Nachhaltigen Chemie darum, Technologien zu nutzen und zu entwickeln, die mit weniger Rohmaterialien und Energie auskommen, die den Gebrauch erneuerbarer Ressourcen maximieren und den Einsatz von gefĂ€hrlichen Chemikalien minimieren bzw. ganz eliminieren." So Professor Dr. Matthias Beller, Rostock, Vorsitzender der Fachgruppe Nachhaltige Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), in seinem einfĂŒhrenden Kapitel zur BroschĂŒre "HighChem hautnah - Aktuelles zur Nachhaltigen Chemie". Dieser vierte Band aus der HighChem-Reihe der GDCh ist Mitte Mai 2009 erschienen, umfasst 100 Seiten und kann kostenfrei bei der GDCh (pr@gdch.de; Tel.: 069/7917-330) bezogen werden.

Die umfassendsten Hauptkapitel der BroschĂŒre behandeln die Themen Katalyse und Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit durch nachwachsende Rohstoffe, Mit Nachhaltigkeit zu bekannten und neuen Produkten sowie Nachhaltigkeit und Energie. Darunter befinden sich Themen wie "Vorbild Natur - Biokatalyse und Biotransformation in der chemischen Industrie", "Chemiefabrik im Motorraum - Autoabgaskatalyse", "Bioraffinerie - SchlĂŒssel fĂŒr effiziente Ressourcen", "Konkurrenz um Kalorien? - Biokraftstoffe oder Nahrungsmittel", "Feuerwerk der Farben - neue umweltvertrĂ€gliche Pyrotechnika" oder "Elektrochemie und MobilitĂ€t - die Vision der Automobilindustrie".

Die BroschĂŒre wendet sich vor allem an junge Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften, an Chemielehrer als Anregung oder zur Nutzung fĂŒr den Chemieunterricht in der Oberstufe oder direkt an interessierte SchĂŒler, an Wissenschaftsjournalisten und solche die das Ressort Naturwissenschaften betreuen, an CTAs und Chemielaboranten sowie an alle, die sich mit Interesse an der Chemie ĂŒber aktuelle Fragestellungen und Problemlösungen informieren wollen.
Die BroschĂŒre basiert auf dem Internet-Auftritt www.aktuelle-wochenschau.de, mit dem die GDCh seit 2005, in jedem Jahr mit einem anderen thematischen Schwerpunkt, ĂŒber Aktuelles aus der Chemie informiert. 2008 hatte die GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie bei der Aktuellen Wochenschau Regie gefĂŒhrt und Woche fĂŒr Woche verstĂ€ndliche BeitrĂ€ge zu ihrem Fachgebiet eingestellt. FĂŒr die BroschĂŒre HighChem hautnah wurden diese BeitrĂ€ge thematisch geordnet, gekĂŒrzt und didaktisch aufbereitet. Eine beigefĂŒgte CD enthĂ€lt die Langfassungen der BeitrĂ€ge.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist mit ĂŒber 28.000 Mitgliedern eine der grĂ¶ĂŸten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Eines ihrer Anliegen ist es, die moderne Chemie auch dem Laien verstĂ€ndlich zu machen und ihm damit ZusammenhĂ€nge in Naturwissenschaften und Technik zu erschließen. Dieses Ziel will sie u.a. mit der Aktuellen Wochenschau und den HighChem-BroschĂŒren erreichen, die neben der Nachhaltigen Chemie seit 2005 die Analytische Chemie, das Thema Elektrochemie und Energie sowie die Chemie der Farben und Lacke als Schwerpunktthemen behandeln. 2009 stellt die Aktuelle Wochenschau die Lebensmittelchemie in den Blickpunkt. Weitere Informationen:
http://www.gdch.de/


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Copyright: © Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- (26.05.2009)
 
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