Nordhäuser Jungingenieure als Entwicklungshelfer für erneuerbare Energien

Die Errichtung eines leistungsfähigen Photovoltaikkraftwerks in der Republik Mali haben sich die ersten Bachelorabsolventen des Studiengangs Regenerative Energietechnik an der Fachhochschule Nordhausen als ehrgeiziges Thema für ihre Abschlussarbeit ausgesucht. Mit den Solarzellen des Thüringer Solarmodulherstellers Masdar PV aus Ichtershausen soll das Vorhaben in Afrika auch umgesetzt werden.

Abdallah Khenissi und Ercan Simsek lauten die Namen der frischgebackenen Ingenieure für Regenerative Energietechnik.
 
 
Beide sind die ersten Absolventen dieses Studiengangs und haben ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule Nordhausen in der Regelstudienzeit abgeschlossen. Da die Nordthüringer Hochschule mit der Republik Mali eine Kooperationsbeziehung auf dem Gebiet der Nutzung erneuerbarer Energien pflegt, hatten sich die beiden Absolventen ein ehrgeiziges Thema für die Abschlussarbeit ausgesucht. Sie entwarfen die gesamte Projektierung einer leistungsstarken Photovoltaikanlage für das westafrikanische Land. Bislang gewinnt Mali seine Energie aus der Verbrennung fossiler Energieträger und aus Wasserkraft. Die vorhandenen Kraftwerkskapazitäten können aber den wachsenden Energiebedarf des Landes nur unzureichend decken. Die Republik Mali plant daher einen kräftigen Ausbau des Anteils ihrer Energiegewinnung aus Photovoltaikanlagen. Im Januar dieses Jahres war der Energieminister Malis an die Fachhochschule Nordhausen gereist, um mit der ersten deutschen Hochschule, die einen Studiengang für Regenerative Energietechnik eingerichtet hatte, eine Kooperation zu vereinbaren.
Weitere Informationen:
http://www.fh-nordhausen.de/regenerative-energietechnik.0.html





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