Entsorgung des im Landkreis Kassel

Sperrmüllkooperation zwischen Stadt und Kreis auf dem Weg gebracht

Kassel. Stadt und Kreis Kassel arbeiten ab dem 1. Juni 2005 für ein Jahr bei der Entsorgung des im Landkreis Kassel anfallenden Sperrmülls zusammen. „Die Betriebskommission des Eigenbetriebs Abfall- entsorgung Kreis Kassel hat beschlossen, die rund 10.000 Tonnen Sperrmüll, die jährlich im Kreis anfallen, im Heizkraftwerk Mittelfeld in Kassel entsorgen zu lassen," informierte Kreispressesprecher Harald Kühlborn am 10. Mai 2005 über die neue Müllkooperation der beiden Gebietskörperschaften. Das Heizkraftwerk Mittelfeld befindet sich im Besitz der Kasseler Fernwärme GmbH, die wiederum eine Tochter der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) ist.

Kühlborn: „Der Kreistag hatte bereits im Juli 2003 den Eigenbetrieb beauftragt, im Bereich der Sperrmüllentsorgung Kooperationsmöglichkeiten mit der KVV zu prüfen." Nach entsprechenden Gesprächen sei es jetzt gelungen, vom 1. Juni 2005 bis 31. Mai 2006 den Sperrmüll des Kreises im Kraftwerk Mittelfeld zu verwerten. „Die Befristung der Zusammenarbeit ergibt sich aus den zu erwartenden Veränderungen im Abfallrecht, die sich auf die Zusammensetzung des Sperrmülls auswirken werden," so Kühlborn weiter. So werde die Umsetzung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes ab März 2006 große Auswirkungen auf den Sperrmüll haben. Im Laufe des jetzt vereinbarten Kooperationszeitraums könnten Qualität und Umfang des Sperrmülls so weit konkretisiert werden, dass ein Ausschreibungsverfahren für eine längerfristige Entsorgung vorbereitet werden kann.

Kontakt: Landkreis Kassel, Der Kreisausschuß, Wilhelmshöher Allee 19a, D-34117 Kassel, Tel. 0561.1003 -1506, Fax: -1003 -1530, eMail: harald-kuehlborn@landkreiskassel.de, Internet: www.landkreiskassel.de.



Copyright: © Rhombos-Verlag (26.05.2005)
 
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