Quecksilber-Belastung weit unterm Grenzwert

Bei allen Tätigkeiten auf Wertstoffhöfen wurden Grenzwerte deutlich eingehalten – trotz Energiesparlampen.

Auf Wertstoff- und Recyclinghöfen existieren verschiedene Arbeitsbereiche, bei denen ein größeres Aufkommen an Energiesparlampen zu verzeichnen ist. Die Sammlung der quecksilberhaltigen Leuchtmittel bringt mögliche gesundheitliche Gefährdungen mit sich, die durch Freisetzung des enthaltenen, giftigen Quecksilbers verursacht werden können.

Im Rahmen eines gemeinsamen Messprogramms der Unfallversicherungsträger zusammen mit dem Institut für Arbeitsschutz (IFA) in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) wurde nun unter anderem die inhalative Exposition gegenüber Quecksilber bei der Sammlung von quecksilberhaltigen Leuchtmitteln systematisch ermittelt. Hierfür wurden Messungen an mehreren kommunalen Sammelstellen durchgeführt, welche insbesondere auch Freisetzungen von Quecksilberverbindungen bei der Zerstörung der Lampen durch Bruch betrachteten.

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass bei allen Tätigkeiten auf den Wertstoff- bzw. Recyclinghöfen der abgesenkte Arbeitsplatzgrenzwert für Quecksilber eingehalten wurde. Die Messergebnisse lagen sowohl in offenen und geschlossenen Räumen sowie im Freien (mit Überdachung) deutlich unter dem Arbeitsplatzgrenzwert für Quecksilber.

Alle Messergebnisse werden nun abschließend in die Datenbank des Instituts für Arbeitsschutz eingespeist, um auf der Grundlage der gesammelten Ermittlungsergebnisse in einer branchenspezifischen Hilfestellung, Schutzmaßnahmen zu beschreiben.

--------------------------------------------------------------

VKU Verlag GmbH, Invalidenstr. 91, 10115 Berlin
Fon +49 30 58580-850, Fax +49 30 58580-6850

info@vku-verlag.de

www.vku-verlag.de



Copyright: © Verband Kommunaler Unternhemen e.V. (VKU) (16.12.2015)
 
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?