Kraftstoffpreisexplosion: Die deutschen Transportunternehmen befinden sich im Existenzkampf und brauchen SOFORT Hilfe von der Politik

Logistikverband BGL mahnt zur Eile und legt Forderungskatalog (siehe Anlage) vor

Das mittelstĂ€ndische Transport- und Logistikgewerbe befindet sich aktuell im Existenzkampf und ist mit Herausforderungen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß konfrontiert. Nachdem sich seit vielen Monaten zahlreiche Kostenbestandteile im Transportgewerbe deutlich verteuert haben, fordert der Bundesverband GĂŒterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. angesichts der fortdauernden Kraftstoffpreisexplosion mit ihren verheerenden Wirkungen auf die deutsche Transportbranche schnelle und praktikable Gegenmaßnahmen von der Politik:

- Einen sofortigen „Krisengipfel Mittelstand“ unter Leitung des Bundeswirtschaftsministeriums.

- Eine deutliche temporĂ€re Entlastung bei den Preisen fĂŒr Diesel/LNG/CNG.

- Die Preisindizes des Statistischen Bundesamtes mĂŒssen statt monatlich am besten wöchentlich aktualisiert werden, sonst entfalten die Preisgleitklauseln ihre Wirkung deutlich zu spĂ€t.

- Die Zahlungsziele der Auftraggeber mĂŒssen verkĂŒrzt werden, um den von der Insolvenz bedrohten Transportunternehmen schneller LiquiditĂ€t zuzufĂŒhren.

- Analog zur Corona-Hochzeit muss die Insolvenzantragspflicht erneut ausgesetzt werden.

- Ein „CNG/LNG-Rettungsschirm“ muss fĂŒr diejenigen Unternehmen aufgespannt werden, die zu wesentlichen Teilen ihren Fuhrpark auf diese klimafreundliche Technologie umgestellt haben.


AnhÀnge:

220314_BGL-Positionspapier_Kraftstoffpreisexplosion.pdf


>>> Link zur Originalmeldung

© Bundesverband GĂŒterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.



Copyright: © ASK-EU (16.03.2022)
 
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