Produktionsintegrierter Umweltschutz

Mit „PIUS“ Umwelt schonen und Kosten sparen

Mainz. Besser als nachsorgender Umweltschutz ist, wenn wenn Abgase nicht entstehen, Abfälle nicht produziert und Wasser nicht verschmutzt wird. Dies gilt besonders für die industrielle Produktion. Hierfür soll „PIUS“ den Weg weisen: „PIUS“ steht für „Produktionsintegrierten Umweltschutz“, für eine ökonomisch und ökologisch effiziente Unternehmensführung. Welche Chancen sich daraus für die Unternehmen und die Umwelt ergeben, war Thema einer Fachtagung der Sonderabfall-Management-Gesellschaft mbH (SAM) in Mainz.

„PIUS steht für das Ziel, schon während des Produktionsprozesses den Ressourceneinsatz zu vermindern, Kreisläufe zu schließen und Emissionen zu vermeiden,“ machte Umweltministerin Margit Conrad deutlich. „Durch Einsparung von Energie, Rohstoffen und Wasser ergeben sich gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) deutliche Kostensenkungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt.“ Neben PIUS gebe es verschiedene weitere Maßnahmen wie Ressourcenkostenrechnung, effektives Stoffstrommanagement, produktintegrierter Umweltschutz, die Hilfsmittel einer ganzheitlichen Betrachtung auf dem Weg zur Ökoeffizienz seien.

Produktionsintegrierter Umweltschutz stelle somit eine wichtige Maßnahme im Rahmen des nachhaltigen Wirtschaftens dar. Dabei sei das funktionierende Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie die Grundvoraussetzung für das Gelingen einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Wirtschaft. „Die Umstellung vom nachsorgenden auf den vorsorgenden Umweltschutz mit Hilfe des Produktionsintegrierten Umweltschutzes ist ein wichtiger Bestandteil zur Entlastung der Umwelt. Auf dem Gebiet des PIUS besteht derzeit noch ein großes Potenzial für weitere Maßnahmen,“ hob Conrad hervor.

Die Umstellung vom nachsorgenden auf den vorsorgenden Umweltschutz mit Hilfe des Produktionsintegrierten Umweltschutzes ist ein wichtiger Bestandteil zur Entlastung der Umwelt. Auf dem Gebiet des PIUS besteht derzeit noch ein großes Potenzial für weitere Maßnahmen.
Neben PIUS gibt es verschiedene weitere Maßnahmen (Ressourcenkostenrechnung, effektives Stoffstrommanagement, produktintegrierter Umweltschutz), die Hilfsmittel einer ganzheitlichen Betrachtung auf dem Weg zur Ökoeffizienz sind.

Erfahrungen zeigten, dass „PIUS“ auch zu einem erhöhten Qualitätsbewusstsein bei den Mitarbeitern führt, wenn sie möglichst frühzeitig in die Planung mit einbezogen werden. „Unternehmer berichten uns immer wieder von Verbesserungsvorschlägen, die von den Mitarbeitern selbst kommen,“ so die Ministerin.

PIUS habe sich bewährt. Die weitere Strategie sei, ein „Beratungsnetz Umwelt & Energie“ zu knüpfen, um die vorhandenen Einzelinitiativen zu einem kreativen ganzheitlichem Beratungsangebot zu verbinden.

Die Ministerin trat weiter für ein Benchmarking für Ökoeffizienz in den verschiedenen Branchen ein. Man arbeite daran, dass das von der HIMTECH entwickelte Benchmarking-Projekt „buda“ auch für rheinland-pfälzische Unternehmen Anwendung finden kann.
Mit PIUS-Checks sollten gezielt Vorort-Analysen in Unternehmen gefördert werden, um Maßnahmen im Sinne von Umwelt und Wirtschaftlichkeit zu identifizieren.

Kontakt: Ministerium für Umwelt und Forsten, Staatsministerin Margit Conrad, Kaiser-Friedrich-Straße 1, D-55116 Mainz, Tel. 06131 – 164651, Fax: -164649, eMail: jessica.straubinger@muf.rlp.de, Internet: www.muf.rlp.de.



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