Linde-KCA-Dresden GmbH geht an STRABAG

Nachdem bereits seit über einem halben Jahr deutlich wurde, dass der Geschäftsbereich Umweltanlagen nicht mehr den Renditeansprüchen des Global Players LINDE gerecht wird, geht die Linde-KCA-Dresden GmbH nach Meldung vom 22.02.07 an STRABAG SE mit Sitz in Wien.

Während sich LINDE als „international führender Anbieter von Industrie- und Medizingasen“ der Weiterentwicklung der umweltfreundlichen Wasserstofftechnologie verschreibt, führt die österreichische STRABAG SE die ehemals von Austrian Energy and Environment, Linz resp. von Voest Alpine stammenden Mitarbeiter der Kompostsparte zurück in einen österreichischen Konzern.

Nach der aktuellen Mitteilung ermöglicht der Erwerb der Umwelttechniksparte von Linde-KCA-Dresden GmbH der STRABAG SE „ihre Kompetenzen im Bereich Wasserversorgung, Abwasser, Abfall und Biogaserzeugung zu ergänzen und zu erweitern“. Mit dem Erwerb der Mehrheitsanteile durch die STRABAG AG und die Ed. Züblin AG, Stuttgart entsteht ein weltweit agierender Konzern, der künftig als Komplettanbieter für Umweltanlagen Planung, Anlagentechnik und Bau schlüsselfertig abwickeln kann.

Die Europäische Aktiengesellschaft STRABAG SE mit Hauptsitz Wien gehört zu den fünf größten Bauunternehmen Europas und beschäftigte mit Stand 2005 mehr als 45.000 Mitarbeiter an über 500 Standorten. Bereits 2005 übernahm die STRABAG Teile der insolventen Walter Bau AG vereinigt mit DYWIDAG.

Die Linde-KCA-Dresden GmbH bekundet ausdrücklich ihre Absicht, dass bei der Übertragung alle Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Umweltanlagen übernommen werden. Die Standorte Dresden und München bleiben ebenso erhalten wie die Führung durch das bekannte Management, was die Kontinuität aktueller Projekte sicherstellt.

Werner P. Bauer
ia GmbH



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