Sortenreine Trennung von Kunststoffen

Bundesumweltministerium f√∂rdert innovatives Recyclingverfahren f√ľr Kunststoff

Die Parlamentarische Staatssekret√§rin Rita Schwarzel√ľhr-Sutter legte heute mit der Firma Graf Polymers GmbH aus Herbolzheim (Baden-W√ľrttemberg) den Grundstein f√ľr eine innovative Anlage zur Trennung von Kunststoffen. Das Unternehmen kann k√ľnftig schwer recycelbare Massenkunststoffe wie Polyethylen (PE) sortenrein trennen und verarbeiten. Das Ergebnis ist ein Kunststoffgranulat, das ann√§hernd das Qualit√§tsniveau von Prim√§rkunststoffen erreicht. F√ľr die innovative Anlage am neuen Standort Herbolzheim erh√§lt das Familienunternehmen rund acht Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums.

Bisher werden schwer recycelbare Abf√§lle von Massenkunststoffen aus PE (Polyethylen)- und PP (Polypropylen) √ľberwiegend energetisch verwertet. Die bisher eingesetzte konventionelle Trenntechnik erkennt insbesondere dunkel bis schwarz eingef√§rbte Kunststoffabf√§lle nicht und erlaubt somit keine sortenreine Trennung. Dies wird mit der neuen Anlage m√∂glich sein.

Das Unternehmen plant eine innovative Anlage, bei der erstmalig mehrere Prozessschritte mit neuer Anlagentechnik in einer Prozesskette von der Sortierung √ľber das Recycling bis hin zur Qualit√§tskontrolle verkn√ľpft sind. Bereits heute setzt das Unternehmen einen hohen Anteil an Recyclingrohstoffen in der Produktion ein.
Mit dem Vorhaben können 45.000 Tonnen Neuware ersetzt und dadurch mindestens 90.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, gro√ütechnische Anwendung einer innovativen Technologie gef√∂rdert. Das Vorhaben muss √ľber den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

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Herausgeber: Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
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